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Moods – Triumph der Ar***löcher

Show notes

Ein halbherziges "Wie geht's?" an euch alle! Für nur € 49,95 seid ihr dabei, wenn wir wieder möglichst banale Gedanken mit Scherznase vortragen und Haltung zeigen statt haben. Danke für euren Gesinnungsapplaus! Wer hat Interesse an Shitmove-Training mit Matthias? Keine Sorge, diese Folge steckt euch auch mit guter Laune an! Zum Beispiel durch ein wunderschönes Update zu einem Scheißproblem. Iris kennt das auch. Iris kennt das auch. Wir versuchen, den Switch für promptes Mood Management hinzukriegen, und das Hier und Jetzt zu umarmen. Lasst uns bei Beerdigungen ACDC spielen, mit Polizisten flirten und uns von Inhalten befreien. Wir brauchen mehr Mut und Unverschämtheit, nur bitte keine Schamlosigkeit. Wenn jemand € 13.000 von euch will, überlegt euch das gut! Wir betreten mit Triumph den Raum zwischen Reiz und Reaktion und starten eine Kneipenschlägerei. Auch wenn's Abzüge in der B-Note gibt und die Hände uns dann wehtun. Wir müssen nun mal kriegstüchtig werden. Am Ende schmeißt uns Zeus sowieso aus der Konferenz. Frohe Weihnachten zusammen!

Shownotes

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Show transcript

00:00:00: Ich hab aber nichts dazu kommentiert, außer jetzt hier im Podcast öffentlich.

00:00:04: Ja, genau.

00:00:05: Und dadurch auch ganz ausführlich.

00:00:25: Ich wurde auf LinkedIn abgefeiert.

00:00:27: Ich konnte nicht fassen, dass deine Start-up Idee, die ich als das macht, doch niemand verworfen habe, sofort aufgegriffen wurde.

00:00:34: Ich hab's geliebt.

00:00:35: Und noch am gleichen Tag, als wir die Podcastfolge rausgebracht haben, kam ein Beitrag über mich auf LinkedIn.

00:00:41: Von Maria.

00:00:42: Und sie hat auch mit den Worten angefangen, Mensch, ihres Worten ja.

00:00:46: Und dann hat die mich da kurz abgefeiert und hat runtergeschrieben hier meinen Paper Link.

00:00:50: Ja

00:00:50: und du hast ihr fünf Euro überwiesen, die die Runde zu mir gemacht haben, denn es war leicht abweichend von deiner Startup-Idee.

00:00:58: Es ist nicht so, dass du jetzt zig Leuten.

00:01:00: Die Frage kam dann nämlich auch, Iris, wie viel musstest du ja schon an verschiedene Leute bezahlen?

00:01:05: Du hast nur fünf Euro in die Pipeline geschickt und dann kam Maria ja auf die Idee, das sollte eine Art Kettenbriefaktion sein.

00:01:12: Die fünf Euro werden immer weitergegeben und eine Kette von Menschen feiert sich gegenseitig.

00:01:17: Ich habe es glaube ich kaputt gemacht, denn ich war der dritte in der Kette.

00:01:20: Und

00:01:20: jetzt habe ich dir eigentlich fünf Euro über Umwegen gegeben.

00:01:23: Richtig.

00:01:23: Und weil ich keinen Link im Game habe, reagiert bei mir keiner mehr.

00:01:27: Oder man will mich einfach auch nicht abfeiern.

00:01:29: Ich habe eine

00:01:30: Theorie.

00:01:32: Ich glaube Humor funktioniert auf LinkedIn in der Regel nicht.

00:01:36: Gibt schon ein paar Accounts, die machen es ein bisschen humorvoll.

00:01:38: Die sind dabei dann immer satirisch.

00:01:40: Aber wenn du mal was Ernstes postest und dann mal humorvoll bist, dann sind die Leute völlig verwirrt.

00:01:46: Auch die Startup-Idee, die wurde ernst genommen.

00:01:47: Dann was haltet ihr von der Startup-Idee von Iris?

00:01:50: Und ich dachte mir, das ist nicht echt, das ist ein Joke.

00:01:54: Ich wollte einfach nur ein bisschen Leute bezahlen, dass die gut über mich schreiben.

00:01:58: Und dann habe ich mich gefragt, warum funktioniert Humor auf LinkedIn nicht?

00:02:01: und ich habe Lothese.

00:02:03: Ich glaube, Humor ist halt schwierig für deinen Status.

00:02:06: Was?

00:02:07: Ja klar.

00:02:08: Also ich weiß also jetzt bei uns ist nicht so wie wir machen halt irgendwie auch so Comedy Kram und so und gute Comedians die haben wir haben keinen guten Status.

00:02:16: Nein und ich dachte auch gar nicht ein gute Comedians als ich gerade dran gezweifelt habe.

00:02:20: Sondern wenn du einen guten Status willst.

00:02:23: Dann ist doch ein kompetenter anspruchsvoller Humor eine super Zutat dafür.

00:02:28: Ist

00:02:28: es auch also jetzt in unserer Welt schon.

00:02:31: Aber ich habe.

00:02:32: Vielleicht habe ich auch eine falsche Beobachtung, ich weiß es nicht, aber stelle dir jetzt eine möglichst banalen Gedanken vor.

00:02:39: Okay, habe ich.

00:02:40: Und jetzt schreib daraus den richtig langen Text.

00:02:44: Okay.

00:02:44: Pack noch ein bisschen mehr Haltung dran.

00:02:47: Okay.

00:02:47: So, und jetzt machst du noch ein schönes Foto von dir darunter.

00:02:51: Ein

00:02:52: schönes?

00:02:52: Darf es lustig sein?

00:02:55: Nee.

00:02:56: Ich meine, du beschreibst ja gerade Virtue Signaling.

00:02:58: Haltung zeigen statt haben.

00:03:00: Wenn ich da drunter ein Foto von mir mit so einer Scherznase packe.

00:03:03: Das würde mich wieder ansprechen.

00:03:07: Aber nee, du musst eigentlich dann so einfach nur noch mal zeigen.

00:03:10: Hey, ich bin die Person, die diesen Gedanken hat.

00:03:13: Und dann auf einmal funktioniert das wirklich, dass du dann ganz viele Likes drunter hast und Kommentar und dann danke, dass du es sagst.

00:03:21: Super.

00:03:22: Und die fehlplatzierte Scherznase macht mir auch klar, warum du meinst, da funktioniert dann Humor nicht.

00:03:28: Mir geht es ja einfach nur um den Gedanken, ich merke einfach, dass Humor ein bisschen schlecht für deinen Status ist.

00:03:33: Und ich würde, deswegen habe ich, war ich gerade so irritiert, Status da rausstreichen, weil um Status geht es nicht, Humor stört bei Virtusignaling, Humor stört bei Gesinnungs-Aplaus.

00:03:44: Ja, das Wort kenne ich von dir, Gesinnungsapplaus.

00:03:46: Ja, und ich kenne es von einem Kollegen, der das so geraunt hat, hinter der Bühne, als jemand vorne auf der Bühne, absichtlich Sachen gesagt hat, wo völlig klar es ist kalkulierbar, der Raum wird toben, alle werden applaudieren, weil es sich so gut anfühlt, gemeinsam zu applaudieren für die gute Sache, für den guten Satz, für das Schöne, sich einig sein, wir sind die Guten.

00:04:07: Es gibt ja Sätze, die wichtig und richtig sind, zu sagen.

00:04:11: Aber wenn man sie dann schon, ich sag mal, so nach dem fünftigsten Mal, wo man so einen Satz bei einer Veranstaltung schon mal gehört und dafür applaudiert hat, dann fängt es an.

00:04:19: Wenn du dir eine ganze Karriere damit aufbaust, ich kenn noch die eine.

00:04:22: Die hat sich öffentlich so auf das Thema Feminismus gesetzt und macht da so Beiträge, Frauenpower, wir müssen zusammenhalten, bla bla bla.

00:04:32: Ganz lange banale Gedanken in langen Beiträgen.

00:04:34: Du machst dir Freunde, mach mal weiter

00:04:36: so.

00:04:36: Ja, mir geht es ja darum, sie schreibt über etwas, was sie ja gar nicht lebt.

00:04:40: Ja, ja.

00:04:40: Privat.

00:04:41: Ich finde es wahnsinnig lustig, weil ich das jedes Mal sehe, wie sie halt privat ist.

00:04:46: Die ist ein richtiges Mean Girl, die sucht nach jedem Moment, wo sie jemanden ausstechen kann.

00:04:52: Hochintrigant?

00:04:53: Wahnsinnig.

00:04:54: Also, man kann ja mal lästern.

00:04:56: Aber sie ist mit kaum etwas anderem beschäftigt.

00:04:58: Und

00:04:58: sie hat halt auf LinkedIn genau diese Beiträge, ne?

00:05:01: Also ich weiß einfach jeden Tag, da kommt dann der Gedanke von ihr, den sie sich von Chachibiti hat schreien.

00:05:10: Rolly leute jubeln da drunter.

00:05:11: Und ich denke mir, ja, das ist.

00:05:13: so funktioniert das halt manchmal mit in der Karriere heutzutage.

00:05:16: Verstehe.

00:05:17: Ja.

00:05:17: Und auch bei ihr verstehe ich, warum du meinst Humor würde da der Sache im Weg

00:05:21: schicken.

00:05:21: Ja, keine Humor.

00:05:23: Ich bin ja auch manchmal hinuntergerissen, weil es gibt ja viele Themen, die wichtig sind und dann ist es auch wichtig, da auch moralisch drüber zu reden.

00:05:29: Aber ich finde diese Art und Weise wie, es geht mir wirklich nur um das wie.

00:05:33: Ja.

00:05:34: Damit kann ich wenig anfangen einfach.

00:05:36: Verstehe ich dich.

00:05:37: Ja.

00:05:37: Wie sieht es mit deiner Startup-Idee aus?

00:05:39: Ich habe in der letzten Folge gesagt, du sollst jetzt eine mitbringen.

00:05:42: Ich

00:05:42: habe mir den Kopf zerbrochen und kam nicht auf eine so absurd klingende und trotzdem irgendwie realistische Idee wie du.

00:05:50: Aber dann ist mir eingefallen.

00:05:52: Ich habe neulich schon in verschiedenen Folgen wollte ich immer mal wieder eine Idee von mir platzieren, die kann man als eine Startup Idee frame, als ich zum Beispiel über Frust gesprochen haben.

00:06:01: Ich wäre gerne, ich würde das gerne als ein Service noch von Araus anbieten und ich mache ihn dann, nämlich Shitmove Training und ich bin der Shitmover.

00:06:11: Also wer ein Anliegen, einen Streit, ein Problem mit irgendwem, das kann professionell, das kann in der Familie und der Freundschaft sein und ich höre mir das an.

00:06:20: Ich arbeite mich ein in die Materie, was ist das Problem?

00:06:23: und dann bombardiere ich die Person mit Shitmoves als Training.

00:06:26: Das ist eine geile Content-Reihe, Matthias.

00:06:28: Content auch, genau.

00:06:30: Die Leute können sich bewerben und sagen, ich habe folgendes Problem.

00:06:33: Und dann machst du die fertig.

00:06:36: Und das ist richtig geil.

00:06:38: Genau, das ist im Grunde die Idee.

00:06:39: Das

00:06:39: würde ich mir angucken und wir drehen das dann auch.

00:06:41: Ihr könnt euch jetzt bewerben mit einem Problem, also ihr habt irgendeinen Endgegner, ja?

00:06:45: Und ihr wisst nicht, wie ihr damit umgehen könnt.

00:06:48: Also pitch doch selber deine Idee.

00:06:49: Du hast

00:06:50: es perfekt auf den Punkt gebracht.

00:06:51: Ich finde die super.

00:06:52: Ich habe noch keinen Namen dafür, was es wäre, wenn es ein Start-up wäre oder wie das Service heißt, wenn man den jetzt... Es ist

00:06:58: eine geile Content.

00:06:59: Da ja einfach.

00:07:00: Das ist super.

00:07:01: Du musst mir noch dann erklären, aber das müssen wir jetzt hier nicht in der Folge machen, was du dir unter Content vorstellst, wie das dann läuft.

00:07:06: Also machen wir das online und nicht mal wirklich live Meetings.

00:07:09: Ja,

00:07:10: wir machen irgendwas daraus.

00:07:11: Das ist so richtig witzig.

00:07:12: Das

00:07:12: ist echt gut.

00:07:13: Arbeiten wir aus.

00:07:14: Wir

00:07:14: haben übrigens zu einer älteren Folge ein Update bekommen.

00:07:19: Ich will das unbedingt einspielen.

00:07:21: Und zwar gab es mal eine Person, die sich für einen Stipendium bewerben wollte und sie hat uns nach Tipps gefragt.

00:07:27: Hier kommt das Update.

00:07:29: Hi, ich hatte mich in

00:07:31: Couple of Conflicts bei euch gemeldet.

00:07:33: Ich bin die mit dem Stipendium.

00:07:35: Ich hatte euch geschrieben und hatte euch gefragt, ob ihr vielleicht... ein Tipp für mich hättet oder eine Art Vorbild hättet an das ich mich richten kann, weil ich von einer Stipendium Stiftung angefragt wurde.

00:07:45: Das war damals eine Riesensache für mich und ist immer noch eine Riesensache für mich und ich kann es auch eigentlich immer noch gar nicht glauben, dass das alles passiert ist.

00:07:51: Damals hatte ich euch nur nach einem Tipp gefragt, wie ich mich den verkaufen könnte und ich hatte jetzt letzte Woche mein Antwortbrief bekommen und wurde tatsächlich aufgenommen.

00:07:59: Ich habe es tatsächlich geschafft.

00:08:01: Das ist jetzt der erste Zeitpunkt in meinem Leben, dass ich sagen kann, ich habe eine Zukunft, dass ich mir sicher sein kann.

00:08:07: Zukunft, weil das dann zuvor immer auf der Kippe und es tut mir auch leid, dass ich so unsicher klinge, aber ich bin einfach total... Ich kann das nicht fassen.

00:08:17: Was für eine Chance mir da gegeben wird mit diesem Stipendium.

00:08:20: Nur als Kontext, damit ihr versteht, warum das so eine krasse Sache für mich ist.

00:08:25: Nummer eins.

00:08:26: Ich bin ultraarm aufgewachsen, also haben es nicht mal einen Begriff dafür.

00:08:30: Wir hatten ab meinen Monats kein Essen.

00:08:32: Ja, ich hatte aber immer ein Dach über den Kopf, also war eigentlich auch halb so wild.

00:08:36: Und ich hatte euch oder Iris zumindest privat

00:08:39: vor, das ist bestimmt auch schon ein halbes Jahr her, geschrieben.

00:08:43: Ich bin die,

00:08:44: die als Kind gekidnappt wurde.

00:08:46: Das bin ich.

00:08:47: Leute, meine Story ist einfach crazy-ass.

00:08:49: Und das ist das erste Mal, dass mir so... Was passiert ist, was höchstunwahrscheinlich ist, aber positiv ist.

00:08:56: Sonst war es höchstunwahrscheinlich, aber negativ.

00:08:58: Ich habe diesen Brief, ich habe ihn eingerahmt.

00:09:00: Ja, danke schön, wirklich.

00:09:02: Ich habe es geschafft.

00:09:03: Als allererste.

00:09:05: Das ist einfach lebensverändernd.

00:09:07: Wirklich lebensverändernd.

00:09:10: Das ist so

00:09:10: schön.

00:09:11: Da ist es wieder dieses tolle Wort lebensverändernd.

00:09:13: Voll, es ist so toll.

00:09:15: Und es hat auch was jetzt hier mit der Community zu tun, weil wir haben ja damals das Scheißproblem reingemacht in die Folge.

00:09:22: Und dann haben einige von euch geschrieben und haben gesagt, hey, ich hab da noch ein paar Tipps.

00:09:27: Oder ich hab genau das schon mal erlebt, was sie beschreibt, kenn ihr ihre Lage?

00:09:31: Und ich hab's bekommen, ich kann ihr ein bisschen was erzählen, connectet uns doch mal.

00:09:34: Und das ist so toll.

00:09:35: Ich weiß nicht, Matthias, wir müssen das irgendwann mal schaffen, dass wir irgendwas auf die Beine stellen, wo die Leute sich über ihre Probleme finden können.

00:09:43: Mir tut es auch so leid, dass wir das dieses Jahr noch gar nicht auf die Reihe bekommen haben.

00:09:48: Weil es aber auch

00:09:50: technisch schwierig

00:09:51: ist.

00:09:51: Nein, aber wir haben schon mal in der Folge laut drüber nachgedacht, eine Couple of App zum Beispiel zu haben.

00:09:56: und dann haben echt mehrere von euch sich gemeldet und gesagt wir entwickeln wir können und längere mails geschrieben.

00:10:03: wir haben es noch nicht geschafft das richtig zu lesen und in unsere arbeit dann zu integrieren und uns damit auseinander zu setzen weil das ist ja dann auch das ist ja nötig wenn das über uns den podcast unseren namen und so laufen soll.

00:10:15: Dann können wir ja nicht einfach das outsourcen und sagen, jo, mach mal, wir nehmen es, wenn es fertig ist.

00:10:20: Wir müssen ja richtig rein mit in die Entwicklung.

00:10:23: Wir

00:10:23: machen das halt wirklich alles zuzuhalten.

00:10:25: Das ist einfach das Problem noch.

00:10:27: Auch nach vier Jahren.

00:10:28: Wir machen so viele Sachen einfach.

00:10:30: Zu zweit.

00:10:30: Und das hat dich diese Woche total beschäftigt im Zusammenhang mit einem Shitstorm, den Knossi gerade bekommt.

00:10:37: Reden wir vielleicht im Thema dann gleich drüber, denn das hat dir auch verdammt schlechte Laune gemacht.

00:10:41: Das sind ja

00:10:42: richtig schlechte Laune gemacht.

00:10:43: Vorher lösen wir vielleicht noch ein Scheißproblem, oder?

00:10:45: Ja.

00:10:46: Was ist ein Scheißproblem?

00:10:50: Hallo ihr zwei.

00:10:51: Ich bin ein sehr einfühlsamer und gefühlvoller Mensch und... habe auch immer das Gefühl, andere sehr zu spüren.

00:10:59: Also gerade so in dieser Differenz von kognitiver Empathie zur emotionalen Empathie, dass ich da schon auf dem Level bin, dass ich das wirklich nachfühlen kann, was Menschen empfinden.

00:11:09: Gibt positive Seiten davon.

00:11:10: Ich liebe das auch so zu sein.

00:11:12: Es gibt allerdings halt eben auch die Schattenseiten.

00:11:14: Und dazu gehört,

00:11:16: dass ich

00:11:17: das Gefühl habe, wenn ich viel in einer negativen Umgebung bin und ich auch andere extrem spüren kann, dass ich einfach zum einen Manchmal gar nicht weiß, wo hören meine Emotionen auf und wo fangen die von anderen an?

00:11:31: Ist

00:11:32: der Ärger oder die Enttäuschung oder das, was ich jetzt gerade spüre, eigentlich meine Emotionen oder kommt die gerade von jemand anderem?

00:11:40: Also ich bin dann wie ein Schwamm oder wie so ein Glas Wasser, wo Tinte... reinläuft und sich das Wasser langsam einfärbt.

00:11:47: Und ja, ich sauge irgendwie diese negativen Energien dann um mich herum halt extrem auf.

00:11:53: Ich bin von Natur aus sehr positiv und auch eigentlich immer gut gelaunt.

00:11:57: Aber wenn ich dann so dauerhaft von dieser negativen Energie umgeben bin und die Kapazitäten ausgereizt sind, dann kriege ich es einfach nicht mehr kompensiert.

00:12:05: Ja, vielleicht.

00:12:06: Gerade Iris hat mal erwähnt, dass es ihr da sehr so geht.

00:12:10: Das ist mir sehr im Kopf geblieben, weil ich mich sehr gut damit identifizieren konnte.

00:12:13: Vielleicht habt ihr einfach einen Tipp für mich, wie man damit am besten umgeht.

00:12:16: Boah, ich ginge in das Problem.

00:12:17: so gut.

00:12:18: Das ist doch deine Nachricht.

00:12:19: Du hast da einfach einen KI-Stimmverzerrer benutzt und ihr selber, ich erkenne dich so sehr wieder darin, wie das ist, mache ich in Zukunft auch.

00:12:26: Und sag dann auch am Schluss, vielleicht gerade Matthias, ich kann mich erinnern, der hat da schon mal was gesagt in die Richtung.

00:12:33: Wir haben das schon einiger auch geschrieben.

00:12:35: Ja.

00:12:36: Wie gesagt, ich kenne das genauso, ne?

00:12:38: Wie gesagt, ich kenne das auch.

00:12:39: Ja, wie gesagt, du kennst das auch, ne?

00:12:41: Wie gesagt, du kennst das, ne?

00:12:43: Ich schneide das rein.

00:12:45: Du bist in so einer richtig schönen Loop gefangen und das mag ich total.

00:12:48: Verdammt, ich wollte doch einfach nur ordentlich formulieren.

00:12:51: Also kennst du das auch?

00:12:54: Es geht darum.

00:12:55: Ich komme zum Beispiel in einem Büro rein.

00:12:57: Ja.

00:12:58: Und dann haben die Leute da schlechte Laune.

00:13:00: Und dann kriege ich die auch.

00:13:01: Aber so wie du es jetzt beschreibst, ist dir bewusst, dass es die Leute sind, die die schlechte Laune haben und dass du sie dann auch bekommst.

00:13:08: Bei ihr klangst ja gerade sogar soweit, gehend, dass sie nicht unterscheiden kann und sich irgendwann ratlos fragt, habe ich die Stimmung mitgebracht oder übernommen?

00:13:16: Ja, bei mir war das genauso.

00:13:17: Okay, und das hat sich aber verändert.

00:13:18: Also du hast immerhin einen Fortschritt, von dem du jetzt Tipps abbleiben

00:13:21: kannst.

00:13:21: Ich gehe nicht mehr in einem Büro.

00:13:25: Ich habe dann damals gemerkt, okay, ich muss das in irgendeiner Form regulieren.

00:13:29: weil ich so nicht arbeiten kann.

00:13:31: Und ich kann ja nicht einfach nicht arbeiten.

00:13:33: Also muss man sich

00:13:34: leisten können, das stimmt.

00:13:35: Einerseits das immer in der Situation zu reflektieren.

00:13:38: Das war aber fürchterlich anstrengend.

00:13:39: Wenn ich die ganze Zeit da sitze und mir denke, okay, was ist die Stimmung der anderen?

00:13:43: Was ist jetzt meine Stimmung?

00:13:45: Und dann gehe ich wieder aus dem Raum raus und dann dann versuche ich selber mich zu fühlen und fühle gar nichts mehr, weil ich völlig zerstört bin innerlich.

00:13:53: Das klingt jetzt komisch.

00:13:55: Ich hab einfach angefangen, nichts mehr zu fühlen.

00:13:57: Also ich bin in den Raum rein und hab alles durchanalysiert.

00:14:02: Ah, das ist gut, dass du das ergänzt, wie man das hinkriegt.

00:14:05: Ich hab nämlich gerade gedacht, das ist ja ein toller Tipp.

00:14:07: Ich fühl zu viel, ja, hör auf damit.

00:14:09: Hör auf zu fühlen, stopp.

00:14:11: Nee, ich glaub, dass diese Analysefähigkeit in dem Moment, das hilft, das Ganze auf so eine Metaebene zu bringen.

00:14:17: Und ich hab mir dann immer vorgestellt, okay, warum sind die jetzt so?

00:14:21: Das ist doch interessant.

00:14:23: Ja.

00:14:24: Und dann habe ich angefangen zu beobachten.

00:14:26: Das hat aber einen riesen Nachteil, wenn man das macht.

00:14:29: Ich gehör nirgendwo mehr dazu.

00:14:31: Hat das erst dein Gefühl ausgelöst?

00:14:35: Nee, das hat's mir verschlimmert.

00:14:37: Also ich hab mich nie irgendwo dazu gehörig gefühlt, weil ich auch schon immer die Leute beobachtet hab oder nicht verstanden hab.

00:14:44: Aber ich konnte mich früher viel besser anpassen.

00:14:47: Wenn alle schlechte Laune hatten, dann konnte ich auch die schlechte Laune haben.

00:14:50: Und dann hat man so ein Zusammengehörigkeitsgefühl gehabt.

00:14:54: Das hab ich nicht mehr.

00:14:54: Also jetzt ist es so, ganz viele merken das auch, dass ich beobachte.

00:15:00: Ja.

00:15:00: Das ist nicht gut.

00:15:01: Also ich muss wieder einen neuen Trick lernen.

00:15:04: Also ich hab das gleiche Problem wie sie.

00:15:07: Und bisher bin ich nur da, dass ich sagen kann, entweder ziehe ich mich zurück oder ich versuch einfach zu analysieren.

00:15:13: Ich find, du machst das anders.

00:15:15: Du kannst in einer Gruppe dazugehören.

00:15:18: Naja, das Problem kenne ich grundsätzlich schon auch.

00:15:21: Es ist bei mir aber sehr abhängig davon, was für eine Gruppe, was für eine Gruppendynamik.

00:15:26: Selbstverständlich gibt es das, dass da manchmal Gruppen sind, wo ich mir denke, ihr werdet mich gar nicht gut einfügen können, hier fühle ich mich unwohl.

00:15:33: Ja, aber manchmal Matthias, wenn wir auf irgendeine Veranstaltung gegangen sind, da hast du deinen Spaß gehabt.

00:15:38: Ja, ich switch dann um.

00:15:40: Und wie ich das mache, kann ich glaube ich auch gerade nicht in einem kurzen Tipp.

00:15:43: Formulieren, der ja dann hier eine Antwort auf ein Scheißproblem ist.

00:15:46: Vielleicht kriegen wir das aber im gesamten Thema in der Folge heute hin, weil es mehrere Dinge sind und Grundlagen dafür.

00:15:52: Ich glaube auch, eigentlich ist die Antwort aus Scheißproblemen heute im Thema.

00:15:56: Also gehen wir rein.

00:15:57: Gehen wir rein und ich finde, wir müssen jetzt erst mal über dich reden beim Thema.

00:16:02: Schade, ich wollte über Knossi reden.

00:16:03: Machen wir danach das Thema.

00:16:08: warum ich mit dir anfangen will.

00:16:10: Wir waren mal auf eine Veranstaltung eingeladen und da war es super wichtig, dass wir locker, lustig, unbeschwert auftreten.

00:16:18: Ja.

00:16:18: Und du hast davor wirklich so zehn Minuten, bevor wir angekommen sind, hast du einen Anruf bekommen.

00:16:24: Ich erinnere mich, was du meinst.

00:16:25: Ja.

00:16:25: Und es war ein schlimmer Anruf, da war etwas, was die große Sorge bereitet hat.

00:16:30: Ja,

00:16:30: ja, ja.

00:16:30: ... bedrückt und besorgt, genau.

00:16:33: Und da habe ich mir noch gedacht, oh Mist, das wird schwierig heute Abend.

00:16:36: Ich war noch kurz davor zu sagen, weißt du was, wir müssen gar nicht auf diese Veranstaltung hingehen.

00:16:40: Lass es bleiben, wir gehen nach Hause, wir sind für uns.

00:16:42: Ja.

00:16:43: Und du warst so, dass du gesagt hast, nee, nee, das geht schon.

00:16:45: Und zehn Minuten später bist du auf dieser Veranstaltung und du bist wie ausgewechselt.

00:16:50: Deine Sorgen hast du bei Seite geschoben.

00:16:52: Ich hatte so das Gefühl, du hast, wie soll ich sagen, so ein Switch plötzlich gemacht.

00:16:57: Du warst ein anderer Matthias als vor zehn Minuten.

00:17:00: Und hast mit den Leuten Witze gemacht, was leicht.

00:17:04: lustig, konzentriert, konntest gut mit den Leuten reden.

00:17:07: Und ich stand da und dachte mir, wie kriegst du das hin?

00:17:10: Wo kommt das plötzlich her?

00:17:12: Und ich fand das damals total beeindruckend, weil es war nicht, du warst auch nicht gefaked oder so in dem Moment.

00:17:17: Du hast nicht irgendwas überspielt.

00:17:19: Ich wollte grad sagen, wenn manche das jetzt hören, wie du es beschreibst, kriegen sie vielleicht den Eindruck, Matthias ist voll fake.

00:17:25: Wenn ich ihm mal begegnen und der ist gut gelaunt, dann ist das vielleicht gar nicht echt.

00:17:29: Stimmt aber nicht.

00:17:30: Also es ist schon sehr echt.

00:17:32: Es tut mir sogar gut.

00:17:33: Es ist inneres Framing.

00:17:35: Ich denke mir in dem Moment, ey, das ist doch gerade die perfekte Gelegenheit, dass ich mich an etwas festhalten kann und mir etwas geben kann, worin ich mich viel wohler fühle.

00:17:44: Und deswegen meinte ich vorhin, das kriege ich jetzt nicht in einen kurzen Tipp gepackt.

00:17:48: Vor allem dann, wenn es ein riesen Lebensthema ist.

00:17:51: Da geht es zum Beispiel um Verantwortung.

00:17:54: Und ich habe ein Lebensthema damit, dass ich emotionale Verantwortung für andere Menschen trage, aber deren Problem gar nicht lösen kann.

00:18:03: weil die es ja selbst haben.

00:18:05: Und vielleicht auch nichts dafür können und ich fühle mich durchaus verpflichtet, weiterhin da zu sein, zuzuhören, zu helfen und so.

00:18:10: Turch.

00:18:11: Aber manchmal ist das viel.

00:18:12: Manchmal ist einfach diese Verantwortung viel.

00:18:16: Und dann hilft das doch total, eine Gelegenheit zu haben und zu wissen, jetzt bin ich aber gerade hier.

00:18:21: Ich kann gar nicht helfen, nichts kann ich tun, gar nichts.

00:18:25: Ich bin komplett machtlos, was meine Verantwortung für eine andere nicht anwesende Person betrifft.

00:18:30: Ja, dann... Umarme ich doch das hier und jetzt.

00:18:33: Dann versuche ich doch jetzt hier in den Flowzustand zu kommen.

00:18:36: Das ist der Switch.

00:18:37: Wie

00:18:37: schaffst du das?

00:18:38: Weil warum ich das Beispiel bringe mit dir?

00:18:40: Das ist für mich heute Kern des Themas.

00:18:43: Die Emotionen zu regulieren.

00:18:45: Mood Management ist sogar so ein Begriff, den ich jetzt gelernt habe in der Recherche.

00:18:49: Das ist nur das Wort auf Englisch, oder?

00:18:52: Also Emotionsregulatur.

00:18:53: Ja,

00:18:54: ja, was ist?

00:18:55: Mut und Emotionen, also Stimmung, Laune und Emotionen ist nicht ganz dasselbe, aber du hast schon recht, einfach ein englisches Wort, aber es ist einfach ein feststehender Begriff aus der Erregungstheorie.

00:19:05: Da gibt es zum Beispiel auch den Begriff Flow.

00:19:07: Den würde man ja jetzt auch nicht so ins, was ist das im Deutschen?

00:19:10: Fluss.

00:19:11: Ich will im Fluss sein.

00:19:13: Mein Mutmanagement hat... Da bist du eigentlich viel mehr drin als ich.

00:19:17: Das hat nämlich ganz viel mit Mediennutzung zu tun, zum Beispiel sich Playlisten zu machen, um damit in eine bestimmte Stimmung zu kommen oder eine Stimmung länger andauern zu lassen und sie so richtig zu fühlen.

00:19:28: Ja,

00:19:28: ich habe wirklich für jede Stimmung eine Playlist, eine aggressive, eine manipulative.

00:19:35: Eine lustige, eine entspannte.

00:19:37: Ich frag mich, wie machen das andere Menschen?

00:19:39: Ich kann dadurch total gut meine Stimmung regulieren.

00:19:41: Das habe ich mir von dir ein bisschen abgeschaut.

00:19:43: Ich habe das in meinem Leben lang nie wirklich gemacht.

00:19:46: Ja, das fand ich nämlich bei dir so faszinierend.

00:19:48: Du hast das halt.

00:19:49: Ich kann dir nicht in allen Situationen eine Playlist rauswollen, weißt du?

00:19:52: Wenn jetzt irgendwas passiert, kann ich nicht plötzlich AC-DC mit Thunderstruck anmachen.

00:19:56: Bei einer Beerdigung, weißt du.

00:19:57: Du kommst nicht richtig in die Stimmung.

00:20:00: Dich machen die Musik, die dort offiziell gespürt wird.

00:20:02: Die macht nicht viel mit dir.

00:20:04: Und du holst deine Bluetooth-Box raus.

00:20:08: Cut my life

00:20:09: into pieces.

00:20:11: This is my last resort.

00:20:13: Ja, und du machst das in Situationen, wo keine Musik da ist, gar nichts.

00:20:18: Und kannst umswitchen.

00:20:19: Und das finde ich so schwierig.

00:20:20: Ich brauche Gerüche.

00:20:21: weiß nicht Musik irgendwas anderes um das machen zu können.

00:20:24: Dann kommen wir zu meinem ersten Tipp, wie ich das mache, ohne Playlisten, ohne irgendwelche Hilfsmittel von außen.

00:20:31: Ich bin nenne innerlich ganz schlicht, ganz simpel.

00:20:34: Nach meinem Vorbild Iris Gavritsch, die sagt, ich kann es noch einfacher sagen.

00:20:37: Ich benenne gar nicht, was gehört anderen, was hat mich angesteckt, nichts kompliziertes, sondern einfach nur wütend.

00:20:44: Traurig, besorgt.

00:20:46: Ich benenne einfach nur das.

00:20:48: Wie du, du

00:20:49: stehst da und hast dir innerlich besorgt.

00:20:52: Ja, ich habe sie jetzt so runtergebrochen, so simpel wie du.

00:20:56: Ich kann auch einen Satz draus bitten.

00:20:58: Ich fühle mich gerade besorgt.

00:21:00: Ich fühle mich eng, ängstlich.

00:21:02: Ich fühle mich traurig.

00:21:03: Ich fühle mich bedrückt.

00:21:05: Und allein dadurch, dass ich das so innerlich benenne, findet schon eine erste Distanzierung statt.

00:21:11: Weil dadurch ja automatischen Zweifel auch dran entsteht.

00:21:14: Bin ich das?

00:21:14: Ist das meins?

00:21:16: Welche Stimmung gehört denn mir?

00:21:18: Keine.

00:21:18: Es gibt keine Stimmung, die mir gehört.

00:21:20: Weißt du, sowas geht dann sofort in mir ab und ich gebe zu, dann wird es von sehr simpel, von zero auf hundert direkt sehr komplex.

00:21:26: Wir sind doch gar nicht unsere Stimmungen.

00:21:29: Die gehen alle weg.

00:21:30: Das ist alles flüchtig.

00:21:31: Wir sind doch keine Zustände.

00:21:33: Aber wie übertragen Stimmung, Matthias.

00:21:35: Also jetzt gerade online.

00:21:37: Bist ein Creator.

00:21:39: Dann denkst du jedes Mal, ja, die Leute gucken das, weil sie das Konzept toll finden oder... weil sie eine Meinung besonders toll finden.

00:21:46: Wegen

00:21:46: der Inhalte.

00:21:47: Es geht nicht um die Inhalte, es geht um die Stimmung, die du überträgst.

00:21:50: Ja, gebe ich dir recht.

00:21:51: Das ist etwas, was ganz viele aktuell, finde ich, ein bisschen falsch verstehen.

00:21:57: Weil sie denken jedes Mal, okay, ich baue jetzt alles auf die Inhalte auf.

00:22:00: Da momentan ist sehr vieles einfach, sehr aggressiv online.

00:22:05: negative Stimmungen verbreiten sich auch dreimal so leicht wie positive.

00:22:09: Das ist jetzt super wissenschaftlich formuliert, es gibt da so ein paar Studien, wir hängen euch auch Sachen in die Show Notes und im offenen Google Dokument gibt es auch Artikel und so, da könnt ihr euch noch tiefer einlesen.

00:22:19: Aber so allgemein, man kann ja auch einfach sagen, egal ob dreimal so viel, aber das negative verbreitet sich leichter als das positive.

00:22:26: Es ist ansteckender auf jeden

00:22:28: Fall.

00:22:28: Und ich glaube, aber es ist nicht nachhaltig.

00:22:31: Also es ist so wichtig, auch jetzt, das muss ja nicht nur online sein, sondern auch generell, wenn du mit Leuten zusammen bist.

00:22:37: Du kannst den Raum zu deinem Raum machen in dem Moment, in dem du die lauteste Person mit deiner Stimmung bist.

00:22:44: Also wenn du schlechte Stimmung hast und du ziehst halt alle anderen mit rein, dann werden sich alle Leute in dem Raum an dich anpassen.

00:22:51: Die Frage ist nur, ob die Leute dann langfristig Bock haben, mit dir noch in dem Raum zu sein nach ein paar Wochen.

00:22:56: Ich habe ein Video gesehen und direkt abgespeichert vom Gegenteil von einem Tänzer, der auch so ein bisschen anknüpfend an die letzte Folge Cringe Mountains, dem ist das egal, wie er dabei aussieht.

00:23:07: Der macht Bewegungen im öffentlichen Raum irgendwo auf einem Platz und die Polizei kommt und sagt ihm, dass er damit aufhören muss und er macht ganz schnell sein eigenes.

00:23:17: Programmen draus, seine eigene, sein eigenes Mood Management.

00:23:21: Das habe ich auch gesehen.

00:23:22: Der macht doch den Polizisten die ganze Zeit an, oder?

00:23:25: So kann man das sogar auch sehen, dass das ein bisschen flirty ist.

00:23:28: Er stellt sich auch vorher, sagt wie er heißt und so, ja.

00:23:32: Aber eigentlich geht es doch darum, dass er sagt, ich werde hier nicht aufhören.

00:23:35: Das hier sind die zwei Optionen.

00:23:37: Entweder sie verhaften mich oder ich mache weiter.

00:23:39: Was anderes gibt es nicht.

00:23:40: Verhaften Sie mich.

00:23:41: Wenn ich gegen keinen Gesetz verstoße, dann mache ich hier weiter.

00:23:44: Gut, er zieht sich dann ein Shirt an.

00:23:46: Aber er macht weiter.

00:23:48: Und er packt in den Tanz, was er da jetzt gerade empfunden hat.

00:23:51: Den Druck, die Angst, was auch andere Menschen vielleicht empfunden haben, diese negative Stimmung.

00:23:57: Das darfst du hier nicht, du störst Leute und so.

00:24:00: Das packt ja alles in heftigere Bewegungen und dann wird es wieder leichter, lustiger, lockerer.

00:24:05: Ich könnte das nicht so wie er.

00:24:06: Das ist wirklich sehr, sehr, sehr mutig.

00:24:09: Aber ich werde immer mehr so.

00:24:10: In letzter Zeit beschäftigt mich das sogar.

00:24:12: Ich schau ein bisschen auch jetzt gegen Ende des Jahres, auf dieses Jahr aber auch auf die letzten Jahre mehrere zurück.

00:24:19: Und habe so ein paar Schlüsselmomente, wo ich mir denke, wenn ich die wiederholen könnte, dann wäre ich viel expressiver.

00:24:24: Ich wäre viel mutiger.

00:24:26: Was heißt mutiger, wärst du unverschämter?

00:24:28: Ja.

00:24:28: Das ist genau der richtige Rückgriff.

00:24:29: Aber das ist doch das Problem, was wir aktuell haben, dass die Leute richtig unverschämt sind.

00:24:33: Hast du dir mal die Kommentarspalten angeguckt

00:24:35: oder?

00:24:36: Du hast gerade was in meinem Kopf gemacht.

00:24:38: Es gibt einen Unterschied zwischen unverschämt und schamlos.

00:24:40: Das ist schamlos, wenn die negativ... Kommentare raushauen und sich gar nicht dafür schämen, dass sie gerade so sind, dass sie so eine scheiß Stimmung verbreiten, dass sie andere angreifen und so.

00:24:50: Das ist schamlos.

00:24:52: Mir fehlt ja nicht mein Schamgefühl.

00:24:54: Das habe ich weiterhin.

00:24:55: Unverschämt meine ich positiv.

00:24:57: Positiv und verschämt.

00:24:58: Das ist das, was ich gerne sein will und rückblickend auch viel öfter viel mehr gewesen wäre.

00:25:02: Denk an Roger Willimsen.

00:25:04: Ich finde bestimmt ein, zwei, drei gute Momente von Videos von Roger Willimsen, wie der aufgetreten ist.

00:25:09: Iris, der war doch krass unverschämt.

00:25:11: Der hat doch einfach direkt in den Moment Leute entwaffnend auf irgendwas angesprochen.

00:25:16: Und war dabei aber so wertschätzend und und begeisterungsfähig.

00:25:19: Voller Begeisterungsfähigkeit.

00:25:21: Ich

00:25:21: muss die ganze Zeit echt an Fanblast denken, was mich die Woche so aufgeregt hat.

00:25:25: Wenn du jetzt über.

00:25:26: Ja, kommen wir zu Knossi.

00:25:27: Super.

00:25:28: Von Roger Williams.

00:25:32: Manche kennen Knossi vielleicht gar nicht.

00:25:33: Wir haben ja ein breit gefächertes Publikum.

00:25:35: Sag mal kurz, wer das so ist.

00:25:37: Knossi gehört zu den größten Twitch Streamer in Deutschland.

00:25:41: Also der ist auch, der ist mehr inzwischen.

00:25:43: Also ich würde sagen, der ist ein richtiger Promi geworden.

00:25:45: Ja.

00:25:46: Der ist überall zu sehen, der war auch auf RTL zu sehen und so.

00:25:50: Ich fand den immer unterhaltsam.

00:25:51: Der war auch schon immer so in der Kritik, weil der auch viel mit Online-Spiel, Casinos und so ein Kram gemacht hat damals.

00:25:59: Aber ich hab immer, als ich mir so seine YouTube-Sachen angeschaut hab, hab ich mir auch immer gedacht, ich verstehe, warum der so erfolgreich ist.

00:26:05: Weil der ein guter Entertainer ist, viel reden kann, was Authentisches mit rüber bringt, was aber auch sehr viele Leute in Frage stellen und sagen, das ist doch nicht authentisch.

00:26:16: Und der hat jetzt diese Woche einen riesigen Shitstorm bekommen, aber nicht nur er, sondern es gibt eine Firma, die heißt Fan Blast.

00:26:24: Ja.

00:26:24: Da sind sehr viele Firmen mit drin, die das gegründet haben, unter anderem auch OMR und so.

00:26:29: Und eben auch Knossi, da ist der Zusammenhang, der hat das mitgegründet, ne?

00:26:33: Ja,

00:26:33: der hat das vor ein paar Jahren mitgegründet, der hat inzwischen nicht mehr so viele Firmenanteile, aber trotzdem, er steckt da halt noch mit in dem Geflecht.

00:26:40: Und jetzt kam eine Doku raus auf YouTube, die verlinken wir euch in die Show Notes von Robin Blase.

00:26:45: Die ist krass, da geht es einfach darum, der hat ein Jahr lang gemeinsam mit anderen recherchiert.

00:26:51: Was ist dieses Fanblast?

00:26:53: Die haben die Geschäftsidee verkauft, dass du mit Creatern direkt kommunizieren kannst.

00:26:58: Also es wurde gesagt, hier ist meine private Telefonnummer.

00:27:01: Du würdest jetzt sagen, hey Leute, das ist meine private Telefonnummer, schreib mir doch auf WhatsApp.

00:27:06: Okay, also im Grunde das, was wir auf Instagram machen.

00:27:10: Wenn ihr uns schreibt, wenn ihr uns Nachrichten zu den Folgen schickt oder auch hinterher dann Austauschbedarf habt, nachragt, fragt, dann ist unser Versprechen ja.

00:27:18: wir antworten so gut wir können nicht immer.

00:27:21: wir

00:27:21: antworten nicht allen und auch manchmal sehr kurz

00:27:24: oder manchmal nur ein like oder so.

00:27:26: wenn ja wenn man nicht groß jetzt in den dialog gehen muss oder kann

00:27:30: ja fan blaster hat das als geschäftsmodell verkauft und hat gesagt hey wir haben jetzt hier die privaten telefonen von den creators und ihr könnt uns direkt schreiben und ihr seid ganz nah dran.

00:27:40: Natürlich waren das nicht die privaten Telefonnummern und es kam halt in der Dokumentation raus, dass da Agenturen dazwischen saßen, die mit den Fans geschrieben haben.

00:27:49: Und sich ausgeben als ein Creator.

00:27:51: Das Schlimme an der ganzen Sache war, an der Dokumentation, dass man gesehen hat, wie manipulativ das Ganze war.

00:27:57: Weil Ziel der Sache war, von den Fans richtig viel Geld abzuzocken.

00:28:02: Und es gibt da so Beispiele, dass jemand dreizehntausend Euro überwiesen hat.

00:28:06: Weil eine Creatorin so getan hat.

00:28:09: Also nicht sie, sondern jemand in ihrem Namen.

00:28:11: Dass es ihr gerade nicht gut geht und dass sie gerettet werden muss.

00:28:14: Und der Fan wollte ihr helfen und hat ihr dann dreizehntausend Euro überwiesen.

00:28:18: Und da gibt es massenweise Geschichten wie diese.

00:28:21: Und nicht nur die Geschichten, sondern auch Skripte.

00:28:23: nach denen das gemacht wird.

00:28:25: Was hat bisher gut funktioniert?

00:28:27: Wie kriegt man eine besondere Intimität vorgetäuscht?

00:28:30: So dass die Leute sich emotional total gebunden und dann auch verpflichtet fühlen, zu helfen.

00:28:35: Auch wenn sie sich es eigentlich gar nicht leisten können, ihren letzten Cent herzugeben.

00:28:39: Was ich auch so krass fand, war dieser Firmenchat, der in der Doku gezeigt worden ist, dass sich dann die Mitarbeiter über die Fans lustig gemacht haben, die so viel Geld bezahlen und wie dumm die sind.

00:28:49: Also Mitarbeiter ist ja dann freundlich ausgedrückt, halt diejenigen, die diesen Skripten folgen und diese Masche dann durchziehen.

00:28:55: Dann auch noch darüber zu Triumphieren, ha, guck mal, wie gut das funktioniert.

00:28:58: Die Idioten schmeißen ihr Geld raus.

00:29:01: Ich finde das einfach total krass, weil diese ganzen Crater, die da mitgemacht haben und mutmaßlich die Leute betrogen haben um ihr Geld.

00:29:10: Die müssen doch den Fans dankbar sein für das, was sie erreicht haben.

00:29:14: und dass man dann auch noch die Fans abzockt.

00:29:17: Das finde ich so krass.

00:29:18: Mutmaßlich abzockt.

00:29:19: Alles mutmaßlich.

00:29:20: Natürlich ist es jetzt keine Überraschung, dass so was passiert.

00:29:23: Nee, das war meine erste Reaktion, nämlich auch.

00:29:25: Ich habe mich gefragt, warum kommst du da gerade so in Rage?

00:29:28: Warum versetzt ich das so in schlechte Laune?

00:29:31: Boah, weil ich wirklich das gerade wichtig finde mit den Creators.

00:29:35: Erstens, wir sind selbst welche.

00:29:36: Zweitens, Martin ist ganz ehrlich, wir bauen auch darauf auf Vertrauen.

00:29:40: Wir bauen hier die Sprachnarrichten von den Leuten ein.

00:29:43: Und für neunvierzig, fünfneunzig.

00:29:47: Seid ihr dabei?

00:29:50: Ich finde das

00:29:51: rufschädigend, ist es das?

00:29:53: Ich finde es erstens rufschädigend für eine gesamte Branche von Creators.

00:29:57: Also ich finde, wie ich das strahlt auf alle ab, weil jetzt plötzlich dann alle sagen können, zu Recht.

00:30:02: Den kannst du doch allen nicht vertrauen, die zocken doch einfach nur ab.

00:30:04: Und dann das zweite, ich find's momentan so wichtig, dass wir alle versuchen, ein bisschen was in der Gesellschaft dafür zu machen, dass die Leute sich weniger einsam fühlen.

00:30:14: Und ich find, Communities sind tatsächlich ein guter Ort, wo sich Leute austauschen können.

00:30:19: Also ich sehe da auch ganz viel Positives, das wird immer alles schlecht geredet.

00:30:23: Deswegen, ich versuch auch... nicht nur den einseitigen positiven Blick darauf zu haben, sondern ganz im Gegenteil.

00:30:29: Ich versuche einfach nur, die positivere Stimmung in diesem negativen Diskurs zu sein.

00:30:34: Ja.

00:30:34: Und wenn es dann ausgerechnet die Hoffnung ist, in der die Enttäuschung vorprogrammiert wird, verstehe ich, warum dich das besonders wütend macht.

00:30:42: Plus Triumph.

00:30:44: Das ist nicht nur in diesem Bereich so, als wenn diejenigen, die von einem System profitieren, die mächtigen oder diejenigen, die sogar die Regeln machen.

00:30:51: und die das meiste Geld schon haben und es dann so verwenden, dass wir alle noch mehr abgeben müssen und die noch mehr bekommen.

00:30:58: Wenn ich dann bei denen auch noch sehe, guck mal, die tanzen auf meinem Grab, die freuen sich.

00:31:02: Das ist so krass.

00:31:03: Da kann ich verstehen, warum die Stimmung schlecht wird.

00:31:07: Das ist nicht die Schuld der einzelnen Menschen gerade.

00:31:09: Weil das ja hier auch die übergeordnete Frage unserer Folge heute ist, warum wird die Stimmung insgesamt in der Gesellschaft so schlecht und online so schlecht?

00:31:16: Habt euch doch mal im Griff.

00:31:18: Reist euch mal am Riemen.

00:31:19: Habt mal wieder bessere Stimmung.

00:31:21: Nee, die Gründe dafür, eine schlechte Stimmung zu haben, sind total nachvollziehbar, finde

00:31:26: ich.

00:31:26: Hallo ihr beiden.

00:31:29: Das erste aufs mir zum Thema Couple of Moots eingefallen ist, ist irgendwie die Reaktion von verschiedenen Menschen auf die Frage, hey wie geht's dir.

00:31:37: Oft wird es einfach beantwortet mit ja gut und wie geht's dir?

00:31:40: und dann sagt die andere Person ja auch gut.

00:31:42: Und ich finde dann läuft das ganze Gespräch auf dieser Ebene weiter und es ist alles nur so halbherzig und ich finde es eigentlich immer ziemlich schade.

00:31:48: Und ich habe jetzt vor kurzem mal angefangen, dass ich einfach ehrlich sage, wie es mir geht.

00:31:52: So, keine Ahnung.

00:31:52: Ja, mir geht es gerade gut, weil das und das.

00:31:54: Oder auch vor allem, dass ich sage so, boah, ich habe gerade irgendwie heute den ganzen Tag schon schlechte Laune.

00:31:59: Alles noch natürlich gerade bis sie wütend oder keine Ahnung.

00:32:01: Was halt gerade wirklich bei mir los ist.

00:32:03: Und ich finde, dass das dann die andere Person noch dazu einlädt, dass sie auch teilt, wie es ihr wirklich geht.

00:32:08: Und ich finde das ganze Gespräch läuft dann halt auf einer viel angenehmeren Ebene weiter.

00:32:12: Und es fühlt sich direkt bis sie verbundener und einfach so, ja, ich weiß nicht, ich mag den... das ganze Konzept davon.

00:32:19: Und was dann auch noch dazu kommt, ich finde es sehr angenehm, wenn ich irgendwie an einem Tag mal bis ich schlechtere Laune habe oder irgendwie schon bekannt gibt, yo, bitte heute nix probieren oder heute bis ich vorsichtiger mit mir umgehen, dann ist es angenehmer.

00:32:33: Und auch wenn andere Personen mir das mitteilen, so was ist denn heute genervt, dann bin ich auch so gepasst, ich will keine Gesprächsthemen, die noch irgendwie die andere Person mehr reizen können oder sowas.

00:32:42: Und Das macht für mich den Umgang miteinander so viel angenehmer, wenn man das ehrlich teilt.

00:32:46: Auf der anderen Seite, und vor allem früher, habe ich mir das auch oft gedacht, so, ich will nicht andere Leute mit meiner schlechten Hauende runterziehen.

00:32:52: Mich wird vorhin interessiert, was ihr dazu denkt.

00:32:54: Wobei mir auch vorkommt, eben wie gesagt, meistens zieht man an die anderen Personen nicht mit runter, sondern wenn es einfach von Anfang an teilt, dann ist es angenehmer.

00:33:01: Genau.

00:33:02: Ja, ich mag eure Podcast voll gerne.

00:33:04: Danke schön.

00:33:05: Ich bin ein sehr großer Fan davon, wenn man eine ehrliche Antwort auf wie geht es dir gibt und es nicht dann bewusst runterzieht, sondern dass man ... Ich habe das Gefühl, ich kann dann testen, bin ich mit der anderen Person auf einer ähnlichen Ebene.

00:33:18: Können wir uns über die schlechte Laune connecten?

00:33:20: Nur nicht mal schlechte Laune, auch gute Laune.

00:33:22: Können wir verspielt sein?

00:33:23: Sind wir ähnlich verdratet?

00:33:25: Aber

00:33:26: das ist doch das Schwierige an der Aufgabe, über die eigenen negativen Dinge auch zu reden, ohne dabei... gewissens konflikt zu haben ohne dabei das gefühl zu haben damit reiß ich jetzt aber die andere person runter und zu ehrlich ne

00:33:39: ich finde es hilft immer wenn man sich überlegt wie kann ich meine eigene geschichte so erzählen dass jemand anderes damit auch was anfangen kann?

00:33:47: also wenn es nicht darum geht dass ich jetzt einfach nur mein frust runter rede?

00:33:50: also was hat meine geschichte womit man sich vielleicht auch connecten kann.

00:33:54: Also wir beide treffen uns.

00:33:56: Ja.

00:33:57: Und ich habe wirklich das Klischee der älteren Menschen, die fast nur noch über Krankheiten reden im Kopf.

00:34:02: Ja.

00:34:03: Und es ist okay, wenn ich dir nicht einfach nur für euch jammere, was ich gerade für eine Hilfprothese brauche, sondern wenn ich es mit einem Tipp verbände, was du machen solltest, wenn ich es bei dir soweit.

00:34:14: Oder du gibst zweite Auswahl und fragst, was könnte die bessere sein,

00:34:18: dass man ein kleines

00:34:19: Quiz macht oder so,

00:34:19: ne?

00:34:20: Du sollst mitberaten.

00:34:21: Ja, genau.

00:34:23: Was willst du an meiner Stelle machen?

00:34:25: Hüftprothese noch machen oder ist schon vorbei?

00:34:27: Vielleicht ist das zu viel.

00:34:28: Aber nee, ich glaube einfach, wenn du alles nur so auf Smalltalk auslegst, ich verstehe schon den Sinn dahinter und dass das auch was Gutes ist.

00:34:36: Aber das weiß ich, ich finde es oft langweilig.

00:34:39: Ich kann überhaupt nichts damit anfangen.

00:34:41: Iris, wir haben schon meine Folge über Smalltalk gemacht.

00:34:44: Ich weiß.

00:34:44: Du warst am Ende total begeistert von Smalltalk.

00:34:47: Ich weiß,

00:34:47: ja.

00:34:48: Aber wir sind ja in einer anderen Folge.

00:34:53: Wir haben eine Nachricht von einer anderen Person bekommen, die hat es leider nur schreiben können, die konnte keine Sprachnachricht schicken.

00:34:59: Aber sie hat auch davon erzählt, dass ihr Sohn Emotionen reguliert.

00:35:05: Ich liest es mal vor.

00:35:07: Hallo zusammen, mein Sohn hat gestern trainiert mit verschiedenen Stimmungen umzugehen.

00:35:11: Es war eine wilde Achterbahn der Gefühle.

00:35:13: Er hat sich in verschiedene Stimmungen richtig reingesteigert und dann ausprobiert, wie er da wieder rauskommt.

00:35:19: Oft hat er das ganz gut gemacht, manchmal hat er Hilfe gebraucht.

00:35:22: Aber insgesamt war es einfach super spannend zu beobachten, wie er das wirklich ganz konzentriert den ganzen Tag über immer wieder gemacht hat.

00:35:31: Ich fand das so smart.

00:35:32: Das zu trainieren, wenn grad kein Ernstfall ist und ein geschützter Rahmen, damit er ist, wenn es darauf ankommt, dann auch abrufen kann.

00:35:39: Als er zum Beispiel total glücklich war und es ihm wie überwältigt hat, da hat er dann angefangen zu rennen oder zu hüpfen, um wieder klarzukommen.

00:35:47: Oder bei Wut hat er seine kleine Schwester gehauen.

00:35:51: Was?

00:35:55: Also er hat einfach auf das Kissen neben sie gehauen.

00:35:57: Fand sie okay und ich dann auch.

00:35:59: Moment, aber er hat sie gehauen?

00:36:01: Er hat nur das Kissen gauern.

00:36:03: Gut, das war nämlich wirklich nach meiner kompletten Begeisterung, die da gerade sich immer mehr aufgebaut hat.

00:36:08: Hat man

00:36:08: schon gedacht, okay, nee, doch nicht

00:36:10: gut.

00:36:10: Ja, total untertrieben.

00:36:13: Okay, vielleicht doch nicht.

00:36:14: Das wäre katastrophal.

00:36:17: Und jetzt auch Bezug auf die Sprachnache davor mit dem, wie geht's dir, ne?

00:36:21: Ich glaube, dass man für sich immer so selber weiß, inwieweit steigere ich mich jetzt selber nicht rein.

00:36:27: Also, dass ich nur noch davon rede, wie schlecht es mir geht.

00:36:31: Sondern wie schaffe ich es auch selber wieder, daraus zu kommen?

00:36:35: Wenn wir dieses, was ich vorhin meinte, wir sind ja nicht unsere Zustände.

00:36:39: Wir sind ja nicht die Stimmungen.

00:36:41: Das kann man dann entweder so sehen, na gut, sie kommen und gehen, aber halt willkürlich.

00:36:46: Also was kann ich da schon machen?

00:36:47: Es sind halt Hormone, es ist halt was in der Luft liegt, es sind halt die anderen, die mich mit ihrer Stimmung irgendwie anstecken.

00:36:54: Ich hab keine Kontrolle.

00:36:55: Ich kann mir noch so viel sagen, gut, geht gleich auch wieder vorbei, aber ich hab's nicht in der Hand.

00:37:00: Was er da macht, ist sich sogar zu trainieren, ich bin nicht meine Stimmung, ich hab sie und ich kontrolliere sie.

00:37:07: Ich weiß auch, wie ich sie wieder los werde, wenn ich will.

00:37:09: Und das ist total Großartig, wenn man das dann drauf hat.

00:37:13: Das ist aber eine Trainingssache.

00:37:15: Noch was, warum?

00:37:15: ich meinte, bei dem Scheißproblem, da hilft nicht ein Tipp, ein Schlüssel.

00:37:19: Das kann man viel trainieren.

00:37:20: Schauspiel hat natürlich viel daraus bestanden, Stimmungen herzustellen und sie dann auch wieder loszuwerden.

00:37:26: Genau darauf wollte ich nämlich hinaus.

00:37:28: Im Schauspiel ist das doch bestimmt auch ein Riesenproblem, wenn du eine Rolle hast, dass du ja dann auch in diesen Stimmungen richtig drin bist.

00:37:34: Das Problem hatte ich nie, aber ich habe die Frage dafür ganz oft gehört.

00:37:38: Ja.

00:37:38: Wie lässt man eigentlich eine schlimme Rolle hinter sich?

00:37:42: Und ich weiß nicht, aussteigen, beenden, wie ein Beendungsritual.

00:37:46: So, das war's.

00:37:47: Spiel vorbei.

00:37:48: Spiel ist aus.

00:37:49: Das viel mir immer ganz leicht.

00:37:50: Schwere reinzukommen.

00:37:52: Aber es gab viele, die damit Schwierigkeiten hatten, oder?

00:37:55: Und zwar ausgerechnet die, denen es viel leichter viel reinzukommen.

00:37:58: Ja.

00:37:58: Ich finde, das passt auch gerade richtig gut zu dem, was wir online beobachten können.

00:38:03: Es gibt einfach Menschen, die gehen ganz schnell in eine Stimmung rein.

00:38:07: Ja.

00:38:08: Dann fühlen die sich, weiß ich nicht, wenn irgendein Shitstorm ist, irgendwas Großes, dann ist man, ich kenne das auch von mir selber, dann ist man da so voll drin, man will alle möglichen Informationen haben.

00:38:19: Und schwierig finde ich es dann, dass man nicht mehr über das Wie nachdenkt, sondern nur noch in dieser Emotion drin ist und selber anfängt dazu, etwas zu kommentieren, zu schreiben.

00:38:30: Und dass man sich dann nicht mehr fragt, ist das Ganze eigentlich noch konstruktiv, wenn dann diese aufgepeitschte Stimmung einfach nur weitergetragen wird.

00:38:38: Und das finde ich gerade krass, weil das haben wir wöchentlich.

00:38:41: Und kurz vor Weihnachten habe ich immer so das Gefühl, da sammelt sich das noch mal so richtig.

00:38:45: Da kommt, da wird noch mal einer nach dem anderen rausgeschossen.

00:38:48: Wie jetzt zum Beispiel die Fan-Blast-Geschichte?

00:38:50: Das ist eine gute Recherche.

00:38:52: Und ich war die ganze Woche aber in dieser Emotion gefangen.

00:38:54: Die hat mich richtig mitgenommen.

00:38:56: Ich hab aber nichts dazu kommentiert, außer jetzt hier im Podcast öffentlich.

00:38:59: Ja,

00:39:00: genau.

00:39:00: Und dadurch auch ganz spürlich.

00:39:05: Ja, gut.

00:39:07: Reflexion.

00:39:08: Was willst du noch zu diesem Thema?

00:39:13: Ich bin schmerbig über etwas, was ich gerade selber tue.

00:39:16: Ich möchte dazu noch sagen, dass ich weiterhin nicht weg davon komme, wie großartig ich das finde, das zu üben.

00:39:23: Es passt doch auch zur Start-up-Idee.

00:39:25: Shitmove-Training.

00:39:26: Lass dich mal gezielt an deinen Schwachpunkten immer wieder treffen, um zu üben, dass du dann ruhig bleibst.

00:39:33: Es geht um Regulation.

00:39:34: Boah,

00:39:34: aber ist das immer das Mittel der Wahl, ruhig zu bleiben?

00:39:37: Das ist ja immer so mein Ding.

00:39:38: Ich bleib ja immer.

00:39:39: Nee, ich bleib nicht über ruhig.

00:39:40: Überhaupt nicht, gar nicht.

00:39:44: Es geht um, nee, nee, ruhig bleiben ist nicht das Endresultat.

00:39:48: Es ist der Zwischenschritt.

00:39:49: Es gibt doch diesen Satz von Viktor Frankl, dass es einen Raum gibt zwischen Reiz und Reaktion und da findet Freiheit statt.

00:39:56: Und diese Freiheit, diesen Raum... Hat

00:39:58: man früher auch eine Kneipenschlägerei genannt,

00:39:59: oder?

00:40:00: Ja, genau.

00:40:04: Die kriegst du doch nur... Wenn du das trainierst und das da drin dann erstmal Ruhe als Grundlage, das ist das Fundament in diesem Raum.

00:40:10: Es muss eine Ruhe einkehren, damit du dir überlegen kannst, wie will ich denn reagieren.

00:40:14: Aber wie schaffe ich das diesen Raum zu haben?

00:40:17: Training.

00:40:17: Du musst dir auf die Schliche kommen, was ist es denn, was dich immer wieder in eine schlechte Laune versetzt?

00:40:22: Was macht dir besonders schlechte Laune?

00:40:23: Ich meinte vorhin bei mir ist es besonders der Triumph der Arschlöcher.

00:40:28: Wenn die Arschlöcher nicht nur mit ihrer Sache durchkommen, sondern dann auch noch richtig triumphieren können.

00:40:34: Ich weiß, ich bringe ihn immer wieder als Beispiel, aber das hat ja auch einen Grund, weil er eben einer ist, der mich triggern kann, wenn ein Trump sich über den Tod von Rob Reiner freut.

00:40:44: Oh ja, das fand ich auch richtig schlimm.

00:40:45: So, und vor noch einem Jahr hätte mich das tatsächlich sehr provoziert und mir schlechte Stimmung gemacht.

00:40:50: Mittlerweile merke ich, ich bin an einem anderen Punkt, dass es wie ein permanentes Training sein Verhalten.

00:40:56: Es ist wie ein tägliches Training für mich, dass ich nicht direkt in schlechte Stimmung kippe und mich aufrege.

00:41:05: Ich kenne es doch jetzt.

00:41:06: Ich kenne doch das Muster.

00:41:07: Es ist doch immer wieder dasselbe.

00:41:09: Im persönlichen Bereich bei mir ist es was anderes und da komme ich mir auch zur Zeit auf die Schliche, nämlich wenn mir jemand Vorwürfe macht, dass ich verantwortlich für die Gefühle des anderen sei.

00:41:19: Mein Verhalten, meine Worte, hätten irgendetwas ausgelöst.

00:41:23: im anderen, und das wäre meine Schuld, dann werde ich sofort defensiv und fange sofort an zu streiten und sage, das stimmt doch gar nicht, das habe ich nicht so und das ist auch nicht so gemeint und das musst du sehen, dass das nicht so gemeint war, das ist mein persönliches Muster.

00:41:34: Und ich merke, ich komme in eine neue Freiheit, dass ich an so einem Punkt sage, okay ruhig, zuhören, einfach nur zuhören.

00:41:43: Und es gibt mir ganz viel Freiheit, mich nicht sofort auf ein übliches bekanntes Spiel einzulassen.

00:41:50: Und es ist bestimmt bei jedem ein bisschen anders.

00:41:52: Bei dir weiß ich auch, bei dir ist es nicht genau dasselbe wie bei mir, was dich leicht anstecken und dir die Kontrolle wegnehmen kann.

00:41:59: Mein Empfehlung ist wirklich... Aber ich

00:42:00: bin schon oft sehr kontrolliert.

00:42:02: Also, dass ich mal wirklich laut werde oder in Rage bin.

00:42:06: Ich meine jetzt auch bei dieser Fanblast-Geschichte.

00:42:08: Klar, ich rede jetzt im Podcast darüber.

00:42:11: Aber ich sitze jetzt hier nicht wut in Brand zu Hause.

00:42:14: Nein, aber

00:42:14: ich denke ganz konkret rüber nach.

00:42:16: Warum macht das das mit mir?

00:42:18: Und was sehe ich dafür Auswirkungen?

00:42:20: Und wie sehe ich die Branche in zwei, drei Jahren?

00:42:22: Und ich sehe da halt gerade nicht so viel Gutes.

00:42:25: Das ist der Grund.

00:42:26: So, und dann hast du aber, lass uns das Wort kontrollieren durch regulieren ersetzen.

00:42:31: Du hast eine nicht so gute Stimmung dadurch.

00:42:34: Und es fällt dir nicht so leicht, dich dann zu regulieren, oder?

00:42:38: Ja, das stimmt.

00:42:39: Ich hatte mal ... Boah, das war irgendwie vor einem Jahr oder so.

00:42:42: Da hab ich auf Threads gesehen, dass so ein Typ über uns gelästert hat.

00:42:46: Oh ja, ja.

00:42:47: Aus der Kulturbranche.

00:42:49: Da hab ich mir gedacht, was will der denn?

00:42:51: Also, wo kommt der jetzt auf einmal her?

00:42:53: Was hat der mit uns zu tun?

00:42:54: Und der hat halt öffentlich irgendwie geschrieben, dass ich mega dumm bin und so.

00:42:57: Dann hab ich gedacht, was soll das?

00:42:59: Also, warum macht ... Ich hab noch nie irgendwie jemanden einfach so attackiert.

00:43:04: Aus nichts.

00:43:05: Das hat mich ... wochenlang begleitet, weil ich mich die ganze Zeit attackiert gefühlt habe.

00:43:11: Und jetzt ist meine Empfehlung, um dann nicht wieder tief einzusteigen, was ist passiert, was hat er gesagt und so.

00:43:16: Ich werde

00:43:17: schon wieder sauer.

00:43:17: Ja,

00:43:17: ich merke es, genau.

00:43:18: Ich werde

00:43:19: wieder sauer, weil ich mir denke, weil ich es so respektlos finde und mir dann denke, wo kommt das auf einmal her?

00:43:23: und dann wünsche ich mir schon wieder so eine Kneipenschläge rein, wo ich mir einfach denke, wirklich so.

00:43:31: Du willst es über Gewalt lösen?

00:43:33: Nein,

00:43:33: nein, ich hab noch nie irgendwas über Gewalt lösen.

00:43:35: Nein, nein, aber du hast den Wunsch danach, die Sehnsucht danach.

00:43:38: Boah, nee, aber ich manchmal verstehe, warum eine Schlägerei passiert ist.

00:43:43: Weil ich mir denke, was willst du denn noch mit der Person reden?

00:43:46: Da merkst du ja, da kommst du ja mit Reden gar nicht weiter in dem Moment.

00:43:50: Also ich könnte jetzt diesen Typen, der da so Scheiße geschrieben hat, ne?

00:43:54: Ich brauch da nicht mit Argumenten ankommen.

00:43:56: Aber

00:43:56: auch nicht mit Schlägen.

00:43:58: Ich darf nicht.

00:43:59: Ich weiß einfach wie.

00:44:01: Du weißt, dass du das nicht darfst.

00:44:04: Okay, das ist

00:44:04: gut.

00:44:04: Das bin

00:44:05: ruhig.

00:44:05: Nicht total.

00:44:06: Und

00:44:06: ich würde das niemals machen.

00:44:08: Ich will das auch nicht verherrlichen.

00:44:10: Ich werde das nicht gut finden.

00:44:12: Es ist doch nur eine kleine Fantasie.

00:44:16: Du hast gerade gesagt, ich werde das auch nicht gut finden.

00:44:18: Das klingt nicht nach Fantasie.

00:44:19: Das klingt nach Vorsatz.

00:44:21: Nein, wirklich jetzt.

00:44:23: Jetzt haben wir ganz kurz die Anzahl.

00:44:24: Ich

00:44:25: würde nie... Bevor du klarstellst, dass das alles nur Spaß ist, das klingt nach... Das wird mir mehr weh tun als ihm, wenn ich es dann mache, ich werde das nicht gut finden.

00:44:35: Das stimmt, deswegen finde ich auch Gewalt nicht gut, weil meine Hände, das würde sofort weh tun.

00:44:39: Ja, ja,

00:44:39: die sind viel zu gepflegt.

00:44:41: Das ist tatsächlich so, es ist gepflegt.

00:44:43: Nee, jetzt mal ernsthaft, ich würde nie irgendwas mit Gewalt lösen.

00:44:45: Aber ich glaube, das ist einfach, weil ich mich dann so ohnmächtig fühle.

00:44:50: Weil ich dann denke, ich kann ja gar nichts machen.

00:44:52: Siehst du, da ist bei dir ein Auslöser.

00:44:55: Ja.

00:44:56: Und ich kann, ich möchte es einfach noch mal als ein Fazit für diese ganze Idee zusammenfassen, der minimalen Konfrontationstherapie, finde heraus, was bei dir der Auslöser ist.

00:45:08: Was löst bei dir zuverlässig aus?

00:45:10: Gewalt, Fantasien aus oder so.

00:45:12: Das ist ja auch, ich meine, komm, wir sind Säugetiere.

00:45:14: Das ist ja auch ein natürlicher Impuls.

00:45:16: Ich hatte noch

00:45:16: nie Gewalt.

00:45:17: Nein, ich weiß, ich möchte einfach nur sagen, es ist ein ganz natürlicher Impuls, wenn man ihm nicht folgt.

00:45:22: Wir sind gleichzeitig auch zivilisiert.

00:45:25: Aber das manchmal zu spüren.

00:45:27: Manchmal zu spüren, boah, das macht gerade mit mir eine körperliche, ein Aktionspotenzial.

00:45:33: Ich könnte jetzt gerade körperlich etwas tun.

00:45:35: Ich könnte.

00:45:36: Das ist normal.

00:45:38: Das ist auch geschlechterübergreifend normal.

00:45:40: Meine Empfehlung lautet nicht, das zu tun, sondern sich auf die Schliche zu kommen, was löst das in mir aus?

00:45:46: Und wo komme ich eigentlich hin, wenn ich mich damit ab und zu mal bewusst konfrontiere und lerne mich zu befreien von dem?

00:45:54: wie es mich im Griff hat, wie es mich ständig programmiert, wie es bei mir berechendbar immer wieder dasselbe auslöst.

00:45:59: Ich finde es auch nicht elegant.

00:46:01: Ja, ne, genau.

00:46:02: Deswegen würde ich ja auch davon absehen.

00:46:04: Das sieht einfach auch nicht gut aus.

00:46:05: Ne, Abzüge in der B-Nurte.

00:46:07: Ja, ich mach mal die nächste Sprache nachher rein.

00:46:10: Hallo liebe Iris, hallo lieber Matthias.

00:46:13: Kappel auf Mutz, da fällt mir sofort ein der Zyklus der Frau.

00:46:16: Ein sehr heißes Thema, alleine dass ich Kappel auf Mut und der Zyklus der Frau hintereinander stelle, wird vielleicht schon ein paar aufregen.

00:46:25: Aber es ist einfach ein Thema.

00:46:27: Natürlich ist es klar, dass es man heutzutage nicht mehr sagt, wenn eine Frau schlecht gelaunt ist, hast du deine Tage oder was?

00:46:35: Aber... Man ist nun mal schlecht gelaunt, wenn man seine Tage hat oder man hält nicht so viel aus.

00:46:41: Oder man ist offener, Frau ist offener, wenn sie ihren Einsprung hat.

00:46:47: Und ich finde, das ist ein sehr wichtiges Thema, worüber sich viele nicht mehr trauen zu sprechen, weil es oft in den falschen Hals geraten kann.

00:46:57: Das verstehe ich total.

00:46:59: Mir ist es auch schon oft so gegangen, dass irgendjemand meinte, er müsste mich auf meine Tage ansprechen und das geht niemanden was an.

00:47:06: Aber wir Frauen sind dem irgendwie schon ausgeliefert, die eine mehr, die andere weniger.

00:47:10: Und es beeinflusst sehr den Alltag.

00:47:13: Vor allem, wenn man einen Zyklus von drei Wochen hat.

00:47:16: Dann geht es hoch und runter, sag ich euch, Berg und Talfahrt.

00:47:20: Die Launen sind auf jeden Fall homonell abhängig bei der Frau.

00:47:26: Es können ja zwei Wahrheiten nebeneinander sein, dass man jetzt nicht irgendwie dieses Ganze, die ist hysterisch, weil sie ihre Tage hat.

00:47:33: Dieses Geschwätz einfach lassen, weil das tatsächlich sexistisch und dumm.

00:47:37: Aber auf der anderen Seite sehe ich schon damit auseinandersetzen, wie ist mein Zyklus und wie beeinflusst das meine Stimmungen.

00:47:43: Und ich muss sagen, bei mir konnte ich das auch feststellen, dass ich so an bestimmten Tagen im Monat vielleicht nicht die Konfrontation suche.

00:47:51: Ja,

00:47:52: ja,

00:47:52: ja.

00:47:54: Weil könnte vielleicht sein, dass ich der hormonell Anlass drauf bin.

00:47:58: Und es gibt ja generell biologische Faktoren für Laune, ist doch völlig klar.

00:48:03: Manche haben ganz kurz... mit einem Satz geantwortet, weil ich in der Story gefragt habe, wie schottet man sich gegen schlechte Launen anderer ab?

00:48:11: Oder wie geht man damit um?

00:48:12: Kam einfach nur, geben was zu essen.

00:48:14: Ja, total.

00:48:15: Tatsächlich, ne?

00:48:16: Was esse ich?

00:48:18: Wann esse ich was und so?

00:48:19: Das hat total viel Einfluss darauf.

00:48:21: Ich dachte auch im ersten Moment, das Moodmanagement, genau das bedeutet, die biologischen Faktoren beobachten und damit dann bewusst arbeiten.

00:48:30: Aber es war wirklich ganz speziell auf Medienkonsum.

00:48:33: Und bei Medienkonsum Da habe ich dann auch gedacht, das zählt mit rein, aber nein, es geht bei Mood Management oder bei Erregungstheorie wirklich ganz ums Individuum.

00:48:42: Ich habe aber andersrum gedacht, was ist mit der Masse, was ist mit denen, die die Laune in der Gesellschaft natürlich auch bewusst beeinflussen?

00:48:50: Solche Fragen kamen nämlich auch so ein bisschen in unsere Kategorie, wir stellen nur Fragen.

00:48:55: Wer profitiert davon, wenn eine Gesellschaft insgesamt eine immer schlechtere Laune hat?

00:49:00: Und dann habe ich wirklich erst als Erwachsener verstanden, was ich in der Schule damals im Lateinunterricht gelernt habe, dieses Divide et impera, Teile und Herrsche.

00:49:09: Ich habe das ganz falsch damals verstanden.

00:49:12: Ich habe gedacht, das bedeutet einfach nur ein Reich, das römische Reich, in einzelne Provinzen unterteilen, weil die dann leichter zu kontrollieren sind.

00:49:21: Also das ist nicht komplett falsch, aber wichtig dabei ist auch das Gegeneinander aufhetzen.

00:49:26: Das ist ein total wichtiges Element da drin.

00:49:29: Wenn die Menschen beschäftigt und abgelenkt damit sind, gegeneinander zu sein und schlecht gelaunt zu sein, dann ist es viel leichter zu machen, was auch immer du willst, weil keiner schaut mehr dir auf die Finger, denn alle schauen sich ja gegenseitig auf die Finger.

00:49:43: Hast du das korrekt formuliert?

00:49:44: Wieso hast du das falsch geschrieben?

00:49:46: Hast du hier jetzt gerade jemanden in einer Meinung unterstützt, die hochproblematisch ist?

00:49:52: Wenn wir jetzt schon in der Kategorie stellen, nur Fragen sind.

00:49:55: In den Nachrichten lesen wir ja die ganze Zeit, dass Deutschland kriegstüchtig werden muss.

00:50:00: Werdienst soll eingeführt werden und ich glaube dafür musst du halt auch was in der Gesellschaft auslösen und zwar eine große Unzufriedenheit, glaube ich, damit die Leute auch dazu bereit sind, das zu tun.

00:50:12: Also ich glaube zum Beispiel, die Kultur, die wird das finanziell merken in den nächsten Jahren.

00:50:17: dass da vom Staat weniger investiert wird, damit man eher schaut, dass die Leute kriegstüchtiger werden.

00:50:23: Also ich sag nicht, dass es so ist, aber ich kann mir vorstellen.

00:50:26: Stell es als Frage und wir haben Beiträge zur Kategorie hier am Schluss.

00:50:30: Ich

00:50:30: hätte auch noch eine.

00:50:31: Ich stelle die Frage, ob das so sein könnte.

00:50:33: Okay,

00:50:33: ich habe auch noch eine.

00:50:34: Kann es sein, dass besonders alle Medieninhalte, in denen es drum geht, Männer gegen Frauen und Frauen gegen Männer aufzuhetzen, einer Kriegstüchtigkeit dienen am Ende?

00:50:44: Wir

00:50:44: stellen nur Fragen.

00:50:45: Wir stellen nur Fragen.

00:50:46: Das ist

00:50:46: tatsächlich eine Frage.

00:50:47: Ich weiß es nicht.

00:50:47: Ich mach mir öfter mal solche Gedanken, dann denke ich mir auf, nee, das könnte jetzt auch so für mega Verschwörungstheoretisch sein.

00:50:53: Ja, ja, genau.

00:50:53: Deswegen gehört es hier nicht

00:50:54: so.

00:50:54: Aber ich frage mich schon, warum man so wenig gegen das destruktive Aktiv tut.

00:51:00: Ich glaube, weil gegen destruktiv auch schon keine gute Laune mehr macht.

00:51:06: Das ist ja mega anstrengend, das gegen das gegen zu sein.

00:51:09: Also ich will's gar nicht.

00:51:11: Ich leh'n's für mich total ab.

00:51:12: Nein, aber Jimmy

00:51:13: Carr.

00:51:13: Jimmy Carr hat neulich einen ganz tollen Take gehabt.

00:51:15: Ich finde ihn super, Jimmy Carr.

00:51:17: Und er meinte, Geld zu haben und sich Sachen zu kaufen, das ist nicht das, was Spaß macht.

00:51:23: Das, was Spaß macht und was uns erfüllt ist, sich die Dinge zu erarbeiten und sich dann davon schönes Leben zu machen.

00:51:30: Und sich Sachen zu kaufen oder so.

00:51:32: Das

00:51:33: ist auch ein März-Take, ne?

00:51:34: Die Leute arbeiten einfach zu wenig.

00:51:36: Bitte mehr arbeiten.

00:51:36: Nein,

00:51:37: nein, nein.

00:51:38: Es geht einfach nur darum, dass du für deine Sache was machst.

00:51:42: Genau.

00:51:42: Wie bei den Sims.

00:51:43: Nicht die Cheats benutzen.

00:51:44: Dann erst macht das Spiel Spaß.

00:51:46: Ja, genau.

00:51:46: Und mit dieser Logik meine ich einfach nur, man könnte so viel machen.

00:51:50: Man könnte so viele Anreize schaffen.

00:51:52: Man könnte eine Motivation wieder reinbringen.

00:51:54: Und also wird das passiert aktuell in der Form nicht.

00:51:57: Und ich frag mich immer, warum.

00:51:59: Eine Vision halt zu haben, dass es sich lohnen wird.

00:52:02: Dass man, wenn man sich schon sehr bemüht, dass das irgendwo hinführen wird.

00:52:06: Ich glaube, die Leute haben prinzipiell immer Bock.

00:52:09: Die haben schon Lust.

00:52:10: Aber sie müssen halt wissen, wofür.

00:52:11: und das Gemeinsame ist wichtig.

00:52:14: Dass man Bock darauf hat, gemeinsam etwas zu tun.

00:52:16: Und das ist zunehmend egal, wo ich hinschaue.

00:52:19: Geht es halt immer in so eine Richtung, wo man sagt, nee, ich ziehe mich lieber zurück, dann bin ich entspannter.

00:52:25: Ja.

00:52:26: Ich möchte zum Schluss noch eine Formulierung dir und euch ein mitgeben, die mir aufgefallen ist.

00:52:32: In der Beschäftigung mit der Laune.

00:52:33: Weil für mich ist es ja, das, was ich angesprochen habe, dieses Dilemma, wenn ich schlechte Laune habe, darf ich sie dann zeigen, ihr freien Lauf lassen oder muss ich aufpassen, dass ich niemand anderen damit anstecke.

00:52:43: Sofort so ein Verantwortungsthema, ne?

00:52:45: Wenn meine schlechte Laune gute Laune hat, dann ist sie sogar konstruktiv.

00:52:48: Wenn deine schlechte Laune gute Laune hat, wie?

00:52:52: Wenn ich Spaß dran habe, gerade schlechte Laune zu sein.

00:52:54: Wenn sie produktiv wird, wenn ich verspielt werde darin, obwohl ich authentisch schlechte Laune habe.

00:53:00: Man

00:53:01: kann aber auch schlecht gelaunt wird sie auf eigene Kosten machen.

00:53:03: Ja, genau.

00:53:06: Genau.

00:53:07: Das ist ein perfektes Beispiel und das Video davon kommt auch noch in die Show.

00:53:10: Dann wird euch vielleicht noch mal klarer, was ich meine.

00:53:13: Wirklich

00:53:13: alle fanden den ja so hot, als der so zwanzig war.

00:53:16: Ich finde den jetzt hot.

00:53:17: Der ist so, der ist so krummelig, aber lustig.

00:53:21: Und ich glaube, der ist ein ganz großer empathischer Typ so.

00:53:24: Weil

00:53:25: wenn ich manchmal Rants habe und schlecht über irgendwelche Sachen rede.

00:53:28: Dann bist du mir oft da reingegangen und hast gesagt, ja, Matthias, aber das steht dir gar nicht so in die Richtung.

00:53:34: Ja, wenn

00:53:35: du deine schlechte Laune hatte, keine gute Laune.

00:53:37: Ja, eine richtig schlechte Laune.

00:53:38: Ja, aber das muss man ja auch erst mal lernen und erreichen.

00:53:42: Er ist ein gutes Vorbild.

00:53:43: Seine schlechte Laune hat richtig gute Laune.

00:53:46: Und es war ja auch bisher noch nie meine Absicht, es anderen schwerer zu machen oder andere mit meiner schlechten Laune anzustecken.

00:53:52: Die will sich dann einfach Bahn brechen und sie wird noch schlechter gelaunt, wenn ich sie dann versuche, mir wegzulügen, zu verdrängen.

00:53:57: Wir haben dann noch eine Frage geschickt bekommen, die möchte ich dir zum Abschluss stellen, weil ich die wirklich sehr toll finde.

00:54:04: Wonach willst du lieber bewertet werden?

00:54:06: Nach deiner Intention oder nach dem Ergebnis, nach deiner Auswirkung?

00:54:10: Boah, nach der Intention.

00:54:12: Weil ich finde das ganz schwierig, wenn man sagt einen blöden Satz, nehmen wir doch vorhin das Gewaltbeispiel, ne?

00:54:17: Wenn ich jetzt merke, ich mach da irgendwie Jokes drüber, hab ich aber auch gleichzeitig in meinem Kopf... Die Auswirkungen, die möglichen Auswirkungen, dass jemand das so verstehen könnte, dass ich Gewalt verherrliche oder so.

00:54:27: Hab das sofort im Kopf und denk mir, boah, Scheiße, das darf auf gar keinem.

00:54:31: Am liebsten würde ich dann alles streichen.

00:54:33: Überhaupt nichts in dieser Richtung sagen.

00:54:36: Und dann finde ich es aber wichtiger, dass man dann doch wieder verspielter und lustiger mit einem Thema umgeht.

00:54:43: Damit man nochmal versteht, okay, alles hat seinen Raum und es geht auch wirklich darum, herauszufinden, was ist die wirkliche Intention hinter etwas.

00:54:51: Das ist eine sehr gute Antwort.

00:54:53: Ich bin ja eh Fan davon, dass wir uns, wenn wir können, wenn wir die Kapazität dazu haben, obwohl wir uns vielleicht verletzt, angegriffen oder was auch immer fühlen, uns auch damit zu beschäftigen, was war denn die Intention?

00:55:04: Ich finde das sehr gut.

00:55:06: Dadurch wachsen wir.

00:55:07: Ich bin jetzt gespannt auf die Sage, ich habe eine Vermutung.

00:55:11: So ist, ist der Grund für sehr viel schlechte Laune.

00:55:15: Ja, Punkt.

00:55:16: Macht's gut.

00:55:16: Nächste Woche.

00:55:17: Nein, er kommt das mal nicht vor.

00:55:19: Der ist ja auch der Einzige, der gute Laune hat, weil er überall rummacht und weil er

00:55:23: nur Schaden

00:55:24: reinbringt.

00:55:24: Ich könnte sogar einen Teil erzählen, in dem er sehr wohl vorkommt, aber als derjenige, der die schlechte Laune rausschmeißt.

00:55:31: Nicht?

00:55:31: Ja.

00:55:31: Es gibt doch für alles Mögliche, für jede Emotion, für jede Lebenssituation irgendwie eine Verkörperung in der griechischen Mythologie.

00:55:40: Immer steckt ein Charakter dahinter und steht für.

00:55:44: Für schlechte Laune stehen gleich mehrere Figuren und es sind alles Kinder von nix, von der Nacht, die also auch eine Person ist, eine Göttin, nix.

00:55:53: Und die hat Kinder wie Nemesis.

00:55:55: Das ist gerechter Zornvergeltung, das ist das, worüber wir ein bisschen gesprochen haben mit dem inneren Impuls.

00:56:01: Ich will was tun.

00:56:03: Eres ist Zvitracht, Streit, dann gibt es Euzis.

00:56:08: Das ist so richtig schlechte Laune, das ist Elend, Kummer, Schwermut.

00:56:13: Und es gibt Momos.

00:56:15: Das ist Sport, Nörgelaue, schlechte Laune, destruktive Kritik.

00:56:18: Und dieser Momos, der wurde eben mal von Zeus rausgeschmissen bei einer Sitzung, bei einem göttlichen Konzil, wo er selbst besprochen haben, was wie laufen soll und Erfindungen und so sich gegenseitig präsentiert haben.

00:56:32: Und er hat die ganze Zeit einfach nur mies gelaunte negative Sachen darüber gesagt, bis Zeus gesagt hat, jetzt auch

00:56:38: ab.

00:56:38: Ich verstehe, hätte ich ja auch rausgeschmissen.

00:56:40: Als ich mir auch die Zitate angeschaut hab, was der dann denn so auszusetzen hatte, da hab ich noch eine Sache verstanden.

00:56:48: Z.B.

00:56:48: Prometheus hat er den Menschen geschaffen.

00:56:51: Und das hat Momos, ich stelle mir das wirklich wie so eine Konferenz.

00:56:55: Alle erzählen sich gegenseitig, was sie gemacht haben.

00:56:57: Der hat das dann kommentiert mit, das ist aber keine gute Schöpfung.

00:57:00: Da fehlt ja ein Fenster an der Brust, ich will ja sehen, was in diesem Geschöpf vor sich geht.

00:57:06: Und das macht sogar nur ... Das

00:57:07: ist gar nicht so schlecht, die Kritik.

00:57:09: Da dachte ich mir, okay.

00:57:10: macht noch so halbwegs Sinn.

00:57:13: Aber das ist der Punkt bei den weiteren Kommentaren.

00:57:15: Das setzt sich zunehmend da, wenn ich das les und denke, was ist das denn für eine Kritik?

00:57:20: Athene hat das Konzept Haus erfunden.

00:57:23: Haus, als da kann man reingehen und drin wohnen, hat ein Dach überm Kopf.

00:57:27: Und dazu sagt Momos, das ist lächerlich konstruiert, da ist jetzt kein Schloss dran, da ist keine Sicherheit.

00:57:33: Ein Dieb kann das, und das ist der Satz, ein Dieb kann das einfach wegschieben.

00:57:37: Der ist davon ausgegangen, dass man ein Haus weg bewegen, mitnehmen kann.

00:57:41: Wogegen doch das eigene Gewicht eines solchen Hauses schon Schiffs.

00:57:45: So

00:57:45: ein klassischer Facebook kommen.

00:57:46: Richtig.

00:57:47: Man liest es und es ist Rage spade.

00:57:49: Man denkt sich, was bitte, was ist dein Problem damit?

00:57:51: Das macht noch nicht mal Sinn.

00:57:53: Und noch dümmer ist es, als Zeuss, dann sagt, ich habe den Stier erschaffen und er präsentiert das Tier.

00:57:59: Und Momos sagt, warum sind denn die Hörner auf dem Kopf?

00:58:03: Die werden viel nützlicher auf der Brust.

00:58:05: Ein Angriff sollte doch sichtbar sein.

00:58:07: Und da war ich echt raus.

00:58:08: Da hab ich echt gesagt, was ist das denn für ein, einfach ein strunztummer Kommentar.

00:58:12: Auf dem Kopf sind die doch genauso sichtbar.

00:58:14: Ich

00:58:14: lieb's einfach wie du, Rage.

00:58:19: Jetzt so Rage spät auf seine... Ja!

00:58:22: Auf seine Äußerung

00:58:23: was.

00:58:24: Und da sind wir doch auf Zeuss Seite, dass er ihn daraufhin rausgeschmissen

00:58:27: hat.

00:58:27: Ja, absolut.

00:58:28: Ja.

00:58:29: Ja.

00:58:30: Momos hatte eine Menge Scheißprobleme und hat sie auch in anderen ausgelöst.

00:58:34: Das ist übrigens, das möchten wir euch zum Schluss dieser Folge noch erzählen.

00:58:37: Gerade jetzt, wenn ihr diese Folge noch vor Weihnachten anhört und noch ein Geschenk sucht.

00:58:42: Was ist dein Scheißproblem?

00:58:43: wird der Titel unserer Show.

00:58:45: Das wird im Januar auf der Seite geändert.

00:58:47: Es wird ein neues Foto geben, es wird diesen neuen Titel geben und die ganze Tour wird neu konzipiert.

00:58:52: Ja, wir mussten jetzt noch das Weihnachtsgeschäft mitnehmen.

00:58:55: Das haben wir jetzt vorher einfach nicht mehr geschafft, aber wir wollten schon ein paar Tickets verkaufen, damit ihr dann sagt hey.

00:59:01: als Geschenk.

00:59:01: Ja,

00:59:02: du verkaufst das Klasse, Iris.

00:59:03: Ja.

00:59:03: Das

00:59:03: ist doch so ein bisschen einfach sehr transparent.

00:59:05: Wir freuen uns, wenn ihr zur Tour kommt.

00:59:07: Wir haben auch ein Buch geschrieben.

00:59:08: Du hast das Problem, dass ich mir wünsche, dass wir auch noch gut verschieben können.

00:59:12: Ich wollte mich voll auf die Tour konzentrieren und sagen, dass wir gerade auch schon von... Wir sprühen vor Ideen, was wir diesmal alles machen werden.

00:59:20: Und...

00:59:22: Du wirkst, als wäre das gelogen.

00:59:23: Wir wünschen euch ganz fantastische Weihnachten.

00:59:26: Tun wir.

00:59:27: Nächste Woche gibt es eine Sonderfolge.

00:59:29: Ich bin da leider nicht dabei in der Sonderfolge.

00:59:31: Ich war da krank, als das aufgenommen worden ist.

00:59:34: Das

00:59:34: tat mir richtig leid, dass du noch nicht dabei sein konntest.

00:59:37: Wir konnten es auch nicht verschieben.

00:59:38: Das war genau in der Woche, wo auch unsere Podcastfolge ausgefallen ist, weil ich da einfach flach lag.

00:59:43: Trotzdem wird es eben also eine Folge geben nächste Woche.

00:59:47: Und damit war das hier aber unsere letzte reguläre Folge.

00:59:52: Und ihr seid herzlich willkommen.

00:59:55: Ganz frische Themenwünsche, was euch beschäftigt, was ihr unbedingt mal hören wollt.

00:59:59: Vielleicht könnt ihr einmal kurz checken im offenen Google-Dokument, ob es das vielleicht schon gibt, aber nicht schlimm, wenn ihr etwas doppelt vorschlagt.

01:00:05: Matthias,

01:00:06: schreibt uns einfach, welches Thema ihr euch wünscht.

01:00:10: Und wir gucken selber, ob es das Thema schon gibt oder nicht.

01:00:14: Wie laufgabend gibst du.

01:00:16: Das über Media-Markt eigentlich neulich war.

01:00:18: Wir kriegen halt keine fünftig neunundneunzig, wie viel das ist bei Fanblast.

01:00:23: Wir machen das.

01:00:25: Aber

01:00:25: er schreibt uns gerne, was euch beschäftigt und dass wir dann ins neue Jahr gemeinsam starten.

01:00:30: Wir freuen uns wahnsinnig auf euch und habt einen guten Abschluss.

01:00:33: Das ist ja reflektiert noch mal so ein bisschen.

01:00:36: Das mache ich jetzt auch.

01:00:37: Ja?

01:00:37: Vielleicht.

01:00:38: Ich weiß

01:00:38: nicht, ich wollte einfach nur nachschließen.

01:00:40: Ich glaub mir selber

01:00:41: gesagt, das interessiert doch niemanden da draußen.

01:00:44: Aber... Er schreibt uns einfach, was ihr euch für Themen wünscht.

01:00:48: Und wir gucken mal.

01:00:49: Kommt wundervoll ins neue Jahr.

01:00:52: Ciao Li.

01:00:53: Ciao Li.

01:00:53: Mut.

01:00:55: Das ist das Lebensgefühl von der Kuh.

01:00:56: Wie eine Kuh mit Sprachstörungen.

01:00:58: Ja, genau.

01:00:59: Mut.

01:01:01: Warte.

01:01:02: Mut.

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