Solutions – "Vieles löst man einfach durch Unterlassung"
Show notes
Wir starten mit unkritischem Herzrasen in die Epstein Files, aber entdecken bald, dass das alles zu unmenschlich für ein menschliches Gehirn ist. Lasst uns zusammen popkulturelle Dissoziation betreiben und uns keine unerhörten und genialen Takes abverlangen. Mag ja sein, dass wir klein sind mit unseren Problemen. Aber besser klein als abgestumpft. Findet heraus, ob euer Handy gehackt wurde, und setzt euch mit uns aus Prinzip in die leere Tram durch Berlin. Wir gehen all-in und verweigern nach 13 Unterschriften das Honorar. Ist das unser Problem? Ist es ein qualitativ wertvolles Problem? Wir kümmern uns lieber darum, etwas qualitativ Wertvolles unter erschwerten Bedingungen vorzuleben. Immerhin. Kommt, wir schmecken mal unsere eigene Medizin, stellen "Atemlos durch die Nacht" auf volle Lautstärke und halten die Gusch! Lasst uns einfach nicht mehr rausgehen, sondern zusammen lästern und mit beutellosen Staubsaugern die Margarine von Napoleon III. bekämpfen. Darf Kunst von KI inspiriert werden? Schauen wir doch mal im Brockhaus nach und zitieren steile Thesen von Foucault über Klettschuhe und Crocs. Denn Viagra ist kein Thema mehr. Und diesmal gibt's ein slawisches Ende.
Shownotes
- Die erwähnte Seite, die die Epstein Files in Form seines Email-Fachs aufbereitet: https://www.jmail.world/
- Katarina Barley bringt bei Lanz auf den Punkt, warum es nicht um "junge Frauen" geht.
- Iris empfiehlt das hier auf Reddit
- Checkt euer Handy. Wählt *#21#
- Das Publikumsgespräch von Jimmy Carr
- Im offenen Google-Dokument sind angebrochene Diskussionen über Lösungen. Lest mit, schreibt selbst was, gern auch in den anderen Tabs und für die kommende Folge.
- Und kommt zu unserer Tour im Mai, wir haben was Großes vor.
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Show transcript
00:00:00: Aber Matthias, ich hab doch noch nie jemanden mit Crocs gesehen und mir gedacht, der hat bestimmt Foucault gelesen.
00:00:05: Das ist
00:00:19: so... Ich hab Herzrasen.
00:00:25: Hallo, herzlich willkommen zu Kaploff.
00:00:26: Warum?
00:00:27: Durch das kleine Gespräch, das wir gerade noch Off-Air geführt haben, über Appstien-Files und so.
00:00:32: Aber Leute, wir sind so tief.
00:00:35: da drin diese Woche.
00:00:37: Ich habe mich sehr mit dem Thema beschäftigt, weil wir eine Seite gefunden haben, die wird uns angezeigt, jmail.world.
00:00:44: Und dann ist das so aufbereitet wie so ein E-Mail-Account.
00:00:48: Ja, als wert ihr selber, wenn ihr da drauf geht, Jeffrey Epstein.
00:00:52: Und ihr lest in Form von E-Mails in eurem Eingang, wer euch alles geschrieben hat.
00:00:57: Man sieht die ganzen Fotos natürlich auch, die ganzen geschwärzten Bilder, Reisedaten, was er auf Amazon bestellt hat.
00:01:04: Haben bestimmt auch viele von euch gehört, das ging ganz schön viral, dieses J-Mail.
00:01:08: Genau.
00:01:08: Ich habe es von dir bekommen und danach überall gesehen.
00:01:11: Ja, wir wissen gar nicht, wie wir damit umgehen sollen.
00:01:13: Es
00:01:13: ist eine düstere Woche.
00:01:15: Ich würde gerne die Folge heute ein bisschen anders als sonst gestalten.
00:01:18: Ja.
00:01:18: Wir haben noch immer ein Intro und dann fängt das Thema an.
00:01:22: Aber wir haben ja jetzt für diese Folge, weil es um Lösungen geht, jede Menge Scheißprobleme geschickt bekommen.
00:01:27: Und weil wir gerade über Appstien reden, würde ich direkt meine Sprachneichte ein.
00:01:32: Also gehen wir schon direkt ins Thema, können wir auch machen.
00:01:35: Ja, eigentlich können wir das eigentlich schon direkt
00:01:38: machen.
00:01:40: Hallo Iris, hallo Matthias.
00:01:42: Und zwar merke ich, dass ja immer wenn ihr so Aufrufe macht, so ein scheiß Problem oder ihr habt ja auch die Kategorie Verschwörungserzählung oder so, das ist mir immer nur wirklich sehr brisante Themen einfallen, die sehr politisch sind oder auch gesellschaftlich vom weltgesellschaftlichen Interesse ist gerade.
00:02:00: Ja, meine Frage ist, wie komme ich eigentlich so an so leichte Probleme?
00:02:05: Also ich weiß das nicht.
00:02:07: Die persönlichen, die kann ich immer selber ganz gut einordnen und irgendwie lösen.
00:02:12: Aber diese Groß machen mich gerade fassungslos.
00:02:15: Vielleicht habt ihr da ja ein Tipp.
00:02:16: Die Sache ist nämlich, ich würde von mir selber behaupten, weil ich auch teilweise im Beruf ein bisschen damit arbeite, dass ich gegenüber Verschwörungserzählungen ziemlich gut gewappnet bin.
00:02:27: Also, dass ich genügend Skills habe, um den nicht auf den Leim zu gehen.
00:02:32: Und dann habe ich gerade einen Beitrag gesehen zu den Epstein-Files und bin da auf den Hashtag gegangen und mein Kopf, mein Gehirn, wurde geflutet mit Informationen.
00:02:44: Und ich merke, dass im Rahmen dessen, was dort stattgefunden hat, dass da so viel Unsagbares drin steckt, so viel wahnsinniges Leid und von jeglichen Werten und Normen entkoppelt, dass ich merke, ich bin da viel unkritischer und ließ das einfach mit einem ach du Scheiße, ach krass.
00:03:10: Ich merke, weil das einfach so entkoppelt ist von einem, was man sich so für eine Gesellschaft wünscht und von den Normen und Werten, dass sich da viel Anfall lecker voll fürbinden, glaube ich, und dass das eine Herausforderung wird, wie wir damit umgehen.
00:03:25: Vielleicht kann ich das so sagen.
00:03:26: Wir haben leider auch keine Antwort darauf, wie kann man damit umgeben, weil wir haben genau das gleiche Scheißproblem wie du.
00:03:33: Aber wieso oft, wenn zwei Leute dasselbe Problem im Grunde haben und man erzählt, dass sich gegenseitig, dann hilft das.
00:03:41: Weil du bist nicht mehr mit dir alleine, so geht's mir jetzt gerade, ja?
00:03:45: Ich hab mit mir selber die ganze Zeit Kämpfe, auch nur einen Überblick zu behalten.
00:03:50: Ähnlich wie sie.
00:03:51: Auf welcher Ebene soll ich mich denn jetzt dazu überhaupt verhalten?
00:03:54: Welche Thesen bringen mir was, die ich dann dazu höre?
00:03:58: Welche Takes, welche Theorien, was für Intentionen dahinterstecken können und so.
00:04:03: Es ist so viel, aber es von ihr zu hören, wie sie ihr Problem formuliert, hilft mir ein kleines bisschen.
00:04:10: Es hilft mir an einer Sache festzuhalten und zu sagen, hier, das kann man verfolgen.
00:04:16: Sie kämpft zum Beispiel damit, dass sie unkritisch ist.
00:04:19: Ja, ich kämpfe auch damit gerade.
00:04:20: Ich merke das.
00:04:21: Ich habe immer so versucht, das richtig zu trainieren, einen analytischen Blick auf die Dinge zu bekommen.
00:04:27: Ich schaffe das gerade nicht.
00:04:28: So, und da finde ich gerade ein bisschen Klarheit, sich das mal zu erlauben.
00:04:32: Also wir sprechen hier von einer Monstrosität und es ist doch total in Ordnung, dass wir hier einmal keine Maschinen sind, die sofort schaffen, hochanalytisch zu sein, unemotional auf das alles zu reagieren und einen Überblick zu behalten.
00:04:48: Das ist doch ein erster Schritt.
00:04:50: Es ist total okay.
00:04:52: Ja, ich habe auch dieses Phänomen.
00:04:53: Ich weiß nicht, ob es dir auch so geht.
00:04:55: Ich habe so viel zu dem Thema zu sagen.
00:04:57: Ich kriege aber keinen gescheiten Satz raus, weil mich das alles noch so umhaut.
00:05:02: Okay, dann zweiter gescheitersatz.
00:05:04: Nicht auf meinen Mist gewachsen.
00:05:05: Ich habe ihn online gehört.
00:05:06: Ich fand es einen sehr, sehr wichtigen und guten Tipp zum Weitergeben.
00:05:09: Vielleicht hilft er dir auch.
00:05:11: Weil du bist in diesem Rabbit Hole verschwunden.
00:05:13: Ich auch.
00:05:14: Und dann bin ich auf diesen Tipp gestoßen.
00:05:16: Wenn man das als Pflicht empfindet, auch aus einer Gerechtigkeit gegenüber den Opfern, sich damit zu beschäftigen, sich das alles wirklich anzuschauen, was da gemacht wurde und gemacht wird, dann einmal intensiv, einmal so viel hinschauen, wie man aushält und danach einen Schlussstrich ziehen.
00:05:34: Danach sagen so, jetzt schau ich eine Weile gar nicht mehr, denn was habe ich davon und was hat irgendwer sonst davon, wenn ich mich daran kaputt mache?
00:05:43: Und das passiert, also emotional ist das nicht zu tragen am laufenden Band und täglich und morgens beim Aufwachen und abends vorm Einschlafen.
00:05:50: Man kann das nicht tragen, das geht nicht.
00:05:53: Ich glaube warum mich das so die Woche interessiert hat neben dem ganzen inhaltlichen was da passiert.
00:05:59: Das ist so fern ab von dem wie wir leben.
00:06:02: Welche Wertevorstellungen wir haben?
00:06:04: Ich mache in jeder Folge mache ich Witze darüber, dass Korruption in Ordnung ist und dass wir überhaupt keine Moral mehr haben.
00:06:09: Willst du das
00:06:09: hinterfragen?
00:06:10: Ich möchte gerade, nein, ich möchte nur sagen, weil wir selber so ein Leben haben mit so hohen Standards.
00:06:17: Also wie wir mit anderen umgehen.
00:06:19: Ich habe tatsächlich einiges hinterfragt und wollte dich auch fragen.
00:06:22: Wir haben erst kürzlich uns mit solchen Themen beschäftigt in der Folge Couple of Morals, in der Folge über das böse Couple of Evils.
00:06:29: Und da kommen wir immer wieder an so Sätze wie, es gibt nicht das Gute und das Böse, das ist eine zu naive Sicht.
00:06:36: Diese Geschichte, hier gerade die App Steam Files konfrontieren uns doch mit der Frage, gibt es vielleicht doch das Böse?
00:06:41: Habe ich mich auch die Woche gefragt.
00:06:44: Ich habe keine Antwort drauf, momentan völlig unkritisch.
00:06:46: Es scheint, genau, emotional und unkritisch scheint es gerade ganz eindeutig die Antwort ja zu sein.
00:06:53: Und dann fand ich die Art und Weise wie, also was da kommunikativ passiert.
00:06:58: Du hast eine Regierung, die sagt, wir haben jetzt mehrere Millionen Dateien und die stellen wir frei zur Verfügung uns Internet.
00:07:07: Das, was nicht zu sehen sein soll, das schmerzen wir.
00:07:10: Dann schmerzen sie es zum Teil so schlecht, dass dann die Opfer zum Teil mit Klarnamen zu sehen sind.
00:07:17: Was ich auch krass fand, wo ich mir gedacht habe, okay, wie konnte das passieren?
00:07:20: Die
00:07:21: werden erneut zum Opfer.
00:07:22: Auch etwas, das man schon kennt.
00:07:24: Also teilweise passieren Dinge, Mechanismen.
00:07:27: die man schon kennt, bei typischen Täteropfer, Debatten bei großen Verbrechen.
00:07:33: Ein Opfer wird ein zweites Mal zum Opfer.
00:07:35: Du hast ja diese Millionen-Datensätze frei zur Verfügung und natürlich wird es dann, ich kann es nicht anders sagen, ich finde, es ist wie so ein globales Arbeitsprojekt, dass ganz viele Menschen plötzlich diese Daten sich anschauen, Zusammenhänge finden.
00:07:52: Und ich kenne das aus einem Bereich, der Verschwörungstheorie.
00:07:56: Ganz
00:07:56: genau.
00:07:56: Ich dachte nämlich auch große Ähnlichkeiten mit dem, worüber wir schon zu Beginn, couple of in den ersten Folgen gesprochen haben, QAnon.
00:08:03: Auch das, was wir als das IKEA-Prinzip dann erzählt haben, dass man sich sehr mit etwas identifiziert, wenn man es selber zusammengebaut hat.
00:08:11: In IKEA-Möbelstück.
00:08:13: So funktionierten die QDrops hier und da Informationen.
00:08:17: Und du sollst sie selber zusammenstecken und entschlüsseln und enträtseln.
00:08:21: Ich kriege auch viele Theorien reingespült oder Takes, die damit beginnen, wo die QN und Schwurble hatten offenbar Recht.
00:08:29: Sie haben es nur auf die falschen Täter projiziert.
00:08:32: Ja, den Take habe ich auch ganz oft gelesen,
00:08:33: ja.
00:08:35: Was machst du mit dem?
00:08:37: Naja, ich glaube, was ich schon immer als moral als Theorie hatte, wenn Menschen Verschwörungstheorien glauben, dann bin ich nicht gegen diese Menschen, nur weil ich... anders an die Themen rangehe, sondern ich möchte verstehen warum und weshalb.
00:08:53: Und ich möchte die Frage in den Raum stellen, gibt es vielleicht jetzt doch Reptilouiden.
00:08:56: Boah.
00:08:58: Dass sie sogar damit recht haben.
00:08:59: Aber die
00:09:00: Frage, die ist einerseits witzig, andererseits ist sie aber auch sehr, sehr, sehr wichtig, finde ich.
00:09:06: Matthias, wir sind völlig... Nein,
00:09:08: sich davon zu differieren.
00:09:09: Matthias, wir sind selber ein Alut auf die Woche wirklich.
00:09:11: Wir sitzen die Woche wie die ganze Zeit da und sagen, oh mein Gott.
00:09:15: Ja, aber die Frage ist deshalb genau richtig und wichtig.
00:09:19: Weil das ist echt unkritisch, wenn man so weit geht zu sagen, QAnon hatte recht.
00:09:24: dann nimmt man ja gar keinen Abstand davon.
00:09:26: Das ist ja komplett unkritisch.
00:09:28: Deswegen finde ich es gut, sich daran zu erinnern, was haben Sie denn noch alles erzählt?
00:09:32: Also Reptiloiden?
00:09:34: Aber guck mal, Matthias, ne?
00:09:35: Wenn ich jetzt sage, vielleicht gibt's die doch, die Reptiloiden, dann hat es folgende im Hintergrund.
00:09:41: Dein Lachen verrät, dass du es nicht wirklich glaubst.
00:09:43: Ja, aber weißt du, für mich ist das so unmenschlich, was zum Teil auf der Welt passiert?
00:09:49: und jetzt auch, wenn wir jetzt das Beispiel mit den Epsteinfalls nehmen.
00:09:53: Mein Gehirn kann das nicht verstehen, dass das noch irgendwas mit Mensch sein zu tun.
00:09:58: Und da sind wir genau bei der Frage, die ich vorhin dann meinte, revidierst du deinen Blick auf, es gibt Gut und Böse.
00:10:03: In unserer Welt, weißt du, ich möchte das ein bisschen abstecken.
00:10:06: Du und ich in der kleinen Welt, in der wir leben.
00:10:09: Mit welchen
00:10:10: Problemen wir zu tun haben.
00:10:12: Unsere Probleme haben es ein bisschen mit.
00:10:14: Schicksalsschlägen, Tod, Krankheiten, Beziehungen und so weiter.
00:10:19: Enttäuschungen im Beruf, zu viel arbeiten.
00:10:23: Weißt du, so kleine Sachen einfach auch.
00:10:26: Auch wenn die für uns im Privaten groß sind.
00:10:30: Aber insgesamt gesehen sind das kleine Probleme.
00:10:33: Die sind überschaubar.
00:10:34: Was heißt insgesamt gesehen?
00:10:36: Ja, so menschlich gesehen, also in der Menschheitsgeschichte, wir sind klein, du und ich, mit unserem Problem.
00:10:42: Und wir versuchen irgendwie mit unseren kleinen Problemen umzugehen.
00:10:45: Aber die ganze Scheiße, die ich mir da gerade momentan von der Welt anschaue, das sind keine kleinen Probleme.
00:10:50: Das sind Sachen, wo ich mir denke, what the fuck.
00:10:52: ... und machen da dann Reptiloiden nicht auf einmal Sinn für dich.
00:10:56: Also, pass auf, nicht falsch verstehen.
00:10:58: Das soll nicht heißen, dass ich glaube, es gibt sie überhaupt nicht im Gegenteil.
00:11:00: Ich glaube das nicht, sondern... Wenn
00:11:02: wir das jetzt noch zweimal wiederholen wollen, dann kriegen wir nach, dass die Leute sagen, was solls dir dafür
00:11:07: holen?
00:11:07: Wir stellen nur Frage.
00:11:09: Nein, ich stell hier keine Frage, sondern... Ich erzähle von einer Erkenntnis oder von Gefühl einer Erkenntnis.
00:11:15: Ja, ja.
00:11:16: Pass auf.
00:11:16: Das ist sehr schön.
00:11:18: Allein diesen kleinen Partys zusammenzuschlellen und online zu stellen.
00:11:23: Ich habe mich all die Jahre gefragt.
00:11:25: Noch
00:11:25: besser, ja.
00:11:27: Was hast
00:11:29: du dich denn all die Jahre gefragt?
00:11:30: Ich habe mich gefragt,
00:11:31: was soll das mit den Reptiloiden?
00:11:33: Was reden die da einfach rum?
00:11:35: Was haben sie denn davon, das zu behaupten?
00:11:38: Es macht für mich auf einmal Sinn, als eine Projektion des Unmenschlichen, des Bösen.
00:11:44: Genauso wie du es vorhin gesagt hast.
00:11:45: Wenn etwas so abgrundtief, böse und schrecklich und monströs ist, dann kann ich das vielleicht mit meiner Welt, mit meinem Wertekombass gar nicht aushalten, dass das auch mit zum Mensch sein gehört.
00:11:57: Und er findet deswegen dieses Mischwesen aus Exo und Mensch.
00:12:01: Ich dissoziere.
00:12:02: Das ist eine vom Popkulturelle Dissoziation.
00:12:05: Das ist nicht Mensch, das ist Exo.
00:12:07: Und Axel ist auch archetypisch etwas, dass wir dann in Geschichten immer mit dem Wesen aus der Hölle schuppen, gespaltene Zunge.
00:12:15: Etwas, das uns bedroht.
00:12:17: Evolutionär.
00:12:18: Natürlich sind wir von so Reptilen in der Geschichte der
00:12:20: Menschheit.
00:12:21: Ich muss gleich mal checken, ob Achsen überhaupt wirklich so schlecht sind.
00:12:25: Bist du dann wieder, wie sind Frösche so drauf?
00:12:27: Wie sind Achsen so drauf?
00:12:30: Nachdem ich alles über Delfine erfahren habe, was die da so treiben und machen.
00:12:36: Bin ich mir nicht ganz so sicher, ob wir die Tiere alle richtig einschätzen?
00:12:39: Nein, wir tun auch Tieren ganz oft unrecht.
00:12:42: Damit was für Attributen wir sie so assoziieren.
00:12:45: Aber ich will doch gar nicht sagen, dass Echsen schlecht sind, böse sind oder so, sondern dass sie als Projektionsfläche Sinn, menschlich, psychologisch, weil sie eben in so vielen Bereichen, wie sie funktionieren, wie ihre Körper funktionieren, ausgesprochen unmenschlich sind, nicht menschlich sind.
00:13:07: Ich
00:13:07: habe eine Frage.
00:13:08: Einer hatte von uns geschrieben, dass sie das so spannend findet, dass die ganzen Probleme, die wir im Podcast besprechen, seit so vielen Folgen, dass sie auch immer schon in der griechischen Mythologie zu finden sind und dass sie das so genial findet.
00:13:22: Oh, ich habe auch, da möchte ich mich noch bedanken, ich habe von manchen Feedback bekommen.
00:13:26: Weil du meine Sagen in der letzten Folge als irrelevant
00:13:30: an das Zeichen hast.
00:13:33: Ich weiß.
00:13:34: Ich wollte damit einfach nur auch sagen, ich versuche manchmal so eine Leidigkeit, ein Humor in die ganzen Sachen wieder mit reinzubringen.
00:13:41: Ja, was Lakonisches auch.
00:13:43: Obwohl du hast das Wort.
00:13:44: Aber
00:13:45: ja.
00:13:46: Ich finde das ja auch so faszinierend.
00:13:48: dass diese ganzen Probleme, die heute uns beschäftigen, dass man die irgendwo da findet.
00:13:52: Habe ich
00:13:53: auch heute für die heutige Folge.
00:13:54: Ich möchte jetzt wissen, gibt es eine Echse in der Krieg?
00:13:58: Nein.
00:13:58: Ja, natürlich.
00:13:59: Jede Menge.
00:14:00: Ich erzähle heute von einem Reptil.
00:14:02: Von keiner Echse, aber von einem Reptil.
00:14:04: Okay.
00:14:04: Berühmt wird dir auch bekannt vorkommen.
00:14:06: Okay, ich bin gespannt.
00:14:07: Lass uns doch aber an der Stelle auch genau das tun, was ich vorhin als Tipp gegeben habe, dass man sich durchaus mit diesen Abgründen beschäftigt, aber dann auch einen Schlussstrich zieht.
00:14:18: Das hast du auch vorhin in der Vorbereitung zu mir gesagt.
00:14:20: Wir werden auf gar keinen Fall den unerhörten, genialen Take zu diesem Thema haben, den alle dann gebrauchen können und der irgendetwas hier grundlegend verändert im Umgang damit.
00:14:34: Das ist eh so ein Ding, ne?
00:14:36: Das machen gerade ganz viele.
00:14:38: Die denken, die müssen jetzt einen Gedanken äußern, den alle anderen bestimmt noch nicht gedacht haben.
00:14:44: Und ich denke mir ganz oft, die ganzen anderen Leute denken schon richtig schlau.
00:14:49: Die haben auch schon all die guten Takes, aber ein Take verändert nicht alles.
00:14:54: Weißt du?
00:14:54: Ja.
00:14:55: Aber eine Sache gibt es, die ich dazu abschließend gerne noch sagen würde, wenn ich mir Takes von etablierten Medien anschaue.
00:15:02: Zum Beispiel ESZ steht gerade ganz, meiner Meinung nach berechtigt in der Kritik, wenn die sich mit diesem Thema befassen, dass sie in Anlehnung an unsere letzte Folge Sugarcoating betreiben.
00:15:12: und von jungen Frauen als Opfern sprechen, statt Kinder oder in manchen Fällen sogar Babys.
00:15:19: Das nicht zu benennen ist schon krass.
00:15:21: Ich verstehe das dann auch nicht, warum das dann so benannt wird.
00:15:24: Vielleicht kann uns das irgendjemand erklären, es wird bestimmt eine gute Erklärung geben, warum man es so benennt.
00:15:29: Wir haben
00:15:29: ja manchmal mit Projekten so einen Blick in Journalismus bekommen, wie das läuft, dass eine Person einen Artikel schreibt und dann gerade, wenn es ein heikles Thema ist, damit dann noch mal ... in die größere Runde geht.
00:15:42: Ja.
00:15:42: Und man sich gegenseitig Feedback gibt und es auch abgleich damit, wohin will ein Medium, welche schon vorgestansten Begriffe gibt es für ein Thema, wo sagt man versehentlich oder eben nicht versehentlich etwas, das man dann auch politisch verantworten können muss und so.
00:15:58: Wir kennen die Mechanismen ein kleines bisschen und die werden dann auch manchmal angepasst, was ich gut finde.
00:16:04: Was meinst du damit?
00:16:05: Das Konsequenzen gezogen werden, wenn die Kritik öffentlich laut wird, dass das nicht okay ist, sondern verharmlosende und die Täter in Schutz nehmende Sprache, dann wird die in Zukunft nicht mehr so verwendet.
00:16:16: Ich würde euch gerne einen Link noch geben.
00:16:19: Den machen wir euch auch in die Show Notes.
00:16:20: Es gibt so ein Reddit-Thread über Epstein.
00:16:24: Und ich fand den nicht schlecht, weil es darum ging, was macht das eigentlich alles mit uns?
00:16:29: Ich habe weniger die gesamten Files interessiert.
00:16:33: Klar, ich habe mich so ein bisschen durchgeklickt.
00:16:34: Es
00:16:35: sind ja auch Millionen.
00:16:36: Und diese Millionen sind immer noch ein Bruchteil.
00:16:38: Ja, erstens das und zweitens mich verwirrt es eher noch mehr.
00:16:42: Aber was ich dann ganz spannend finde, ist, was macht das mit den Menschen?
00:16:45: Wie denken die darüber?
00:16:46: Was macht das mit uns allen gerade?
00:16:49: Alois Fischer, der hatte auf LinkedIn einen ganz guten Kommentar dazu.
00:16:51: Da hat er geschrieben, dass die moralische Bankrott-Erklärung des Westens ist.
00:16:57: egal, was da jetzt aufgelöst wird über die Jahre, alleine, dass das überhaupt im Raum steht und es da so viel Schmutz in der Elite ist.
00:17:08: Von denen, wo wir geglaubt haben, hey, die bringen uns nach vorne.
00:17:11: Das wird nicht weggehen.
00:17:12: Und da ist eine ganz beliebte Reaktion darauf zu sagen, ja, wie naiv wart ihr denn?
00:17:17: Warum habt ihr das denn geglaubt?
00:17:18: Ist doch klar.
00:17:19: Nämlich
00:17:20: ist das alles gar nicht klar.
00:17:21: Und mich bringt es auch nicht weiter.
00:17:23: Also selbst wenn, selbst wenn ich mich zum Beispiel auf die Position berufen würde, dass ich doch schon lange ultra kritisch gegenüber zum Beispiel Trump war, ja und?
00:17:30: Was bringt mir das?
00:17:31: Was habe ich davon zu sagen, das wusste ich doch schon lange.
00:17:34: Ja.
00:17:35: Ich merke mal, wenn ich sowas höre von Menschen, dass sie sagen, wie naiv bist du denn eigentlich angesichts solcher Katastrophen, dass das zynisch macht, dass man abstumpft, wenn man so reagiert.
00:17:48: Ich darüber denke ich ganz viel nach, ob uns das alles abstumpfen soll.
00:17:52: Ich glaube nicht dran, dass es das wird, aber ich habe manchmal Angst davor.
00:17:55: Wollen wir eine Folge darüber machen über das Abstumpfen oder beziehungsweise über diese, was ist nicht so, Emotionen, die man
00:18:01: hat?
00:18:01: Ja, wir haben ganz früh mal Couple of Feelings gemacht, aber es gibt ja auch einen Unterschied zwischen Gefühlen und Emotionen.
00:18:07: Klar, Couple of Emotions können wir sehr gerne in der nächsten Folge machen.
00:18:10: Finde ich gut, schickt uns gerne eure Sprachnachrichten dazu.
00:18:12: Ihr könnt über... Gefühle aufsprechen, auch wenn es einen Unterschied zwischen Gefühlen und Emotionen gibt.
00:18:17: Und ihr könnt gerne auch eure Gedanken dazu teilen über das ganze, was da momentan auf der Welt passiert und so.
00:18:25: Ob uns das abstumpft.
00:18:27: Stumpft ihr ab und wenn ihr diese Gefahr seht, unternehmt ihr was dagegen.
00:18:30: Was genau?
00:18:31: Wie schützt ihr eure Emotionen?
00:18:33: Schickt uns eure Sprachnachrichten an den Couple of Instagram-Kanal und gerne einen bis zwei Minuten.
00:18:39: Und wir versuchen jetzt auch unsere Emotionen zu schützen und ein bisschen leichter zu werden.
00:18:42: Ich hatte ja Notizen für ein Intro, das wir jetzt gar nicht gemacht haben.
00:18:45: Was hattest
00:18:45: du?
00:18:46: Ich wollte zum Beispiel direkt einen Lösungstipp weitergeben, den du mir geschickt hast.
00:18:50: Nämlich bezüglich gehackt werden.
00:18:52: Was
00:18:53: ist bei dir jetzt eigentlich mit Paper?
00:18:55: Ich habe
00:18:55: noch keinen Cent gesehen und jetzt setze ich eine Frist und dann kommt eine Klage gegen Paper.
00:18:58: Für
00:18:59: alle, die die Folge nicht gehört haben, Matthias wurde vor Anzewester.
00:19:03: Genau, kurz vor Jahreswechsel.
00:19:05: Wurde ich gehackt und mir wurde ein großer Betrag geklaut.
00:19:08: und PayPal sagt jedes mal, wenn ich mit denen rede, das wäre ich wahrscheinlich selbst gewesen, oder wenn ich dann mit jemandem von dort spreche, dann kann ich die natürlich davon überzeugen, dass das unmöglich ich selbst gewesen sein kann.
00:19:20: Die glauben mir schon, aber sie sagen, tja, bei uns im System steht, das wäre von ihrem eigenen Computer ausgemacht worden, der nicht gehackt wurde, also das kann es nicht sein, da können wir ihnen nicht helfen.
00:19:31: Ich kann euch empfehlen, wenn euch so was passiert, seid von Anfang an extrem hinterher, ruft ständig an, nervt, verlangt immer mit jemandem persönlich zu sprechen und dann macht, was ich jetzt als nächstes machen werde, setzt eine Frist.
00:19:45: Und wenn bis zu dieser Frist das Problem nicht gelöst wurde, klage.
00:19:48: Das ist, glaube ich, die einzige Sprache, die sowas wie PayPal versteht.
00:19:52: Scheiße, ey.
00:19:53: Das ist so absurd, ne?
00:19:55: Ja.
00:19:56: Aber genau, was du mir geschickt hast, fand ich dann super.
00:19:58: Da konnte ich schon mal feststellen, dass mein Handy offensichtlich nicht gehackt ist.
00:20:02: Nämlich kommt auch in die Show Notes ein Reel, in dem empfohlen wird, was für Tastenkombinationen man wählen kann, um dann zu sehen, ob jemand Zugriff hat aufs eigene Handy.
00:20:12: Ja, das habe ich auch gemacht.
00:20:13: Und wenn halt alles deaktiviert ist, dann sieht man, okay, nee.
00:20:17: War bei mir alles deaktiviert.
00:20:18: Also, mein Handy ist nicht gehackt worden.
00:20:20: Guck mal, ich dachte, als ich mir das notiert hab, das wird ein witziger Einstieg.
00:20:24: Ich wollte grad sagen, das wird jetzt nicht wirklich leichter.
00:20:28: Alles, was ich fürs Intro hatte, war, ich kann nicht rausgehen, weil hier sind die Straßen nicht gestreut worden.
00:20:32: Ja, auch
00:20:32: voll witzig.
00:20:35: Ist komisch.
00:20:36: Also, ich hab eine sehr gute Zeit.
00:20:38: Privat.
00:20:39: Wir machen grad sehr viel Kram.
00:20:42: Das fühlt sich alles gut an.
00:20:43: Aber wenn ich dann raus in die echte Welt gehe, die fühlt sich seltsam an.
00:20:48: Also gerade in Berlin, weil hier alles still steht.
00:20:51: Am Montag hat die BVG gestreikt und dann sind leere Tramps durch Berlin gefahren.
00:20:57: Da
00:20:57: wird es tatsächlich witzig.
00:21:03: Weil die Oberleitungen nicht gefrieren durften, aber die wollten streiken.
00:21:06: Und es waren halt hier knapp minus zehn Grad.
00:21:11: Und dann sind die leere Tramps einfach gefahren.
00:21:14: Dann sind die ganzen Böden vereist.
00:21:16: Guck
00:21:16: mal, das ist ja auch schon... Eine Lösungsstrategie, Prinzipienreihterei zu machen.
00:21:21: Wir machen das schon, wir ziehen das durch.
00:21:23: Und an anderer Stelle tun wir halt das Nötigste.
00:21:25: Ich finde, die leeren Tramps durch Berlin, bei minus zehn Grad, das war für mich symbolisch.
00:21:33: Für das, wie sich das Leben hier zum Teil anfühlt.
00:21:36: So nach dem Motto, ja klar, die fahren, aber du kannst da nicht einsteigen.
00:21:42: Ich habe gestern noch eine Episode gelesen, daran erinnert mich das.
00:21:44: was Richard Feynman einmal gemacht hat.
00:21:46: Den hat die Bürokratie so genervt, dass er als er mal eine Anfrage bekommen hat, ob er irgendwo unterrichten würde.
00:21:52: Dass er dann gesagt hat, na gut, mach ich.
00:21:54: Aber nur, wenn ich insgesamt nicht mehr als dreizehnmal dafür unterschreiben muss.
00:21:58: Dreizehnmal verschiedene Formulare unterschreiben.
00:22:00: Ich fühle ihn.
00:22:01: Und dann hat ihm ein Mitarbeiter von der Uni es ermöglicht, hat das alles getan, um es so unkompliziert wie möglich zu machen.
00:22:09: Bei zwölf ist dieser Mann schon total ins Schwitzen geraten.
00:22:12: Aber das hat geklappt, zwölf.
00:22:14: Und dann hieß es jetzt, steht ja nur noch die Unterschrift für seinen Check aus.
00:22:17: Wenn er den Check unterschreibt, bekommt er sein Geld.
00:22:19: Tja, und dafür waren zwei Unterschriften nötig.
00:22:21: Einmal, dass er seinen Seminar wirklich gegeben hat und dann den Check selbst.
00:22:25: Und dann hat vor allem man aufs Geld verzichtet.
00:22:26: Gesagt nö, dann nicht.
00:22:27: Ich habe jetzt das Seminar gegeben, aber wir haben vereinbart, dreizehn Unterschriften, das wäre die vierzehnte.
00:22:31: Ich verzichte auf mein Geld.
00:22:33: Aus Prinzip.
00:22:34: Das ist gut.
00:22:35: Das ist eine richtig gute Geschichte.
00:22:37: Meinst du, die ist echt?
00:22:38: Ja, ja, sie ist echt, weil er dann auch auflöst und sagt, ich habe es dann doch bekommen.
00:22:42: Einfach weil die dann, die hatten das bürokratische Problem.
00:22:45: Sie saßen jetzt auf einem Budget, das schon vorbestimmt war für ihn und sie konnten es ihm nicht geben.
00:22:51: Und das war für die ein massives Problem.
00:22:53: Dann haben sie es tatsächlich hingekriegt, ohne die Unterschrift, dass er sein Seminar gehalten hat, ihm dann doch mit einer letzten dreizehnten Unterschrift sein Geld zu geben.
00:23:01: Das
00:23:02: ist eigentlich brillant, was er gemacht hat.
00:23:04: Weil der wird es ja schon vorab gewusst haben, dass das Problem dann bei denen liegen wird wegen dem bürokratischen Aufwand.
00:23:11: Wir haben noch auch mal so was ähnliches gemacht.
00:23:13: Wir hatten einen Kunden, der wollte uns nicht genug Geld bezahlen, hat dann gesagt, okay, kriegt viel, viel weniger.
00:23:19: Und dann haben wir das Unmögliche gemacht, wir haben den Vertrag selbst gekündigt, weil wir wussten, die werden nicht einfach so ganz schnell eine neue Agentur beauftragen können.
00:23:29: Und dadurch hatten wir eine neue Vertragsverhandlungsmöglichkeit, weil die sind, die hatten richtig Probleme, deswegen, dass wir den Vertrag einfach gekündigt haben, weil das macht eine Agentur einfach nicht so.
00:23:39: Dadurch konnten wir ganz anders verhandeln und haben sogar noch mehr als vorher bekommen.
00:23:43: Aber das war ein guter Schachzug, das umzutreten.
00:23:47: Ich finde, das ist nämlich auch so eine Lösungstrategie, wenn wir jetzt mal beim Thema sind.
00:23:51: Dass man manchmal auch überlegt, dass man manchmal ganz mutig ist und sich denkt, okay, ich zeig dem anderen jetzt, ich habe nichts zu verlieren.
00:24:01: Und man weiß eigentlich insgeheim, der andere hat das Problem und nicht ich.
00:24:05: Boah,
00:24:06: Iris, du bist schon bei der Entscheidung.
00:24:08: Dass man dann sagt, okay, dann gehe ich halt all in.
00:24:11: Das kann manchmal Angst machen.
00:24:13: Aber der Schritt davor, den du jetzt benannt hast, sich erst mal nur ganz sachlich die Frage zu stellen, wer hat denn eigentlich das Problem?
00:24:19: Nur ich?
00:24:20: Überhaupt ich?
00:24:22: Oder hat mein Gegenüber das Problem?
00:24:26: Und macht es zu meinem?
00:24:27: Und macht es so intensiv zu meinem, dass ich die ganze Zeit viel zu überfordert bin und nicht merke, dass es von Anfang an gar nicht mein Problem war?
00:24:37: Wenn wir das jetzt noch mal auf die Weltlage übertragen, ne?
00:24:40: Ich mach das ganz oft so, es wird mich auch mal interessieren in der Community, ob das bei den anderen auch so ist.
00:24:45: Ganz viel, was ich aus dem Berufsleben gelernt hab, wie eine Firma funktioniert, wie eine Organisation funktioniert, das adaptiere ich ganz oft auf das große Weltgeschehen.
00:24:56: Ganz oft wurde versucht, wenn die Firma ein Problem hat, dass das dann zu meinem Problem gemacht wird.
00:25:02: Und erst, wenn ich mich ... weniger emotional damit befasst hab und so einen analytischen blick auf die dinge bekommen hab was du grad gesagt hast hab ich dann plötzlich gemerkt okay die haben auch ein problem.
00:25:13: wenn ich nicht so mitspiele wie die das jetzt wollen dann müssen die mehr nach meinen bedingungen arbeiten.
00:25:20: ja und panthea frage ich mich jetzt beim großen weltgeschehen jetzt die woche.
00:25:24: ich stelle nur fragen.
00:25:25: okay ich stelle nur fragen.
00:25:27: ja genau
00:25:28: ich stelle nur fragen.
00:25:31: Nehmen wir jetzt das Beispiel mit den Epstein-Files.
00:25:33: Ja.
00:25:34: Wurden diese ganzen Files online gestellt, damit wir uns ganz viel mit dieser Thematik beschäftigen.
00:25:40: Und ich meine, guck mal, wie lange wir jetzt auch in dieser Podcast-Folge darüber geredet haben, weil es uns so intensiv beschäftigt.
00:25:45: Und
00:25:45: wir hatten uns vorgenommen, nicht mehr darüber zu reden.
00:25:46: Ja,
00:25:47: genau, wir hatten uns.
00:25:47: Das tut mir leid, das tut mich die Woche sehr beschäftigt.
00:25:51: Also, dass wir uns jetzt alle mit diesem Thema so intensiv beschäftigen.
00:25:55: und es zu unserem eigenen thema machen.
00:25:57: wir sitzen alle alleine zu hause für unseren laptops fühlen uns um mächtig
00:26:00: handys vor allem die meisten die stumm scrolling
00:26:03: genau und dann können wir in zwei wochen das thema nicht mehr ertragen.
00:26:07: und dann plätschert es einfach so vor sich hin und es passiert ja
00:26:10: das ist die abstumpfung.
00:26:12: das so sehe sie konkret aus.
00:26:14: ja das ist die frage die ich stelle.
00:26:18: Hast du einfach jetzt ein Fragezeichen dahinten dran gehängt?
00:26:20: Ja,
00:26:20: ich glaube schon.
00:26:21: Gut, dann gehen wir wieder zurück zur nächsten Sprachleicht und wir gehen wieder weg von diesem Thema.
00:26:24: Das war
00:26:25: völlig chaotisch.
00:26:26: Einfach nur ein eigener Regelbruch.
00:26:28: Wir reden nicht mehr drüber außer einmal.
00:26:31: In der nächsten Folge bin ich wieder gesammelt.
00:26:33: Ich habe ganz viele Gedanken und ich kann sie nicht sammeln.
00:26:36: Also, nächste Sprachleicht.
00:26:38: Die nichts mehr damit zu tun hat.
00:26:39: Los geht's.
00:26:41: Hallo, ihr beiden.
00:26:42: Ich melde mich mit einem Anliegen.
00:26:44: Meine Schwester hat mir euren Postcast empfohlen, schon vor vielen Jahren.
00:26:50: Und dieses Jahr hatte ich die Idee, ihr Tickets zur Ratue zu Weihnachten und Geburtstag zu schenken.
00:26:58: Und habe ihr, damit sie nicht alleine geht, zwei Tickets geschenkt.
00:27:03: Ich lebe gerade in Buenos Aires, deswegen kann ich leider nicht mit ihr hingehen.
00:27:08: Und jetzt meinte sie, sie kennt aber gar niemanden außer mir, der den Podcast auch noch so gerne hört.
00:27:15: Und jetzt ist meine Frage, ob man da vielleicht bei der Community irgendwas machen kann.
00:27:20: Vielleicht Leute, die auch gerne zu Schock holen würden, aber nicht wissen, mit wem, ob man die irgendwie connecten könnte.
00:27:28: Also, ich hab die Tickets für in Mannheim geschenkt.
00:27:32: in der alten Feuerwache, der May, war das, glaube ich.
00:27:36: Einmal wäre es schade, wenn es Ticket ja umsonst wäre und auch finde ich es schön, wenn sie jemanden hätte, mit dem sie hingehen könnte.
00:27:43: Vielleicht können die mir dabei helfen.
00:27:44: Danke schön.
00:27:45: Tschüss.
00:27:46: Wenn ihr alleine zur Show nach Mannheim kommt und ihr würdet gerne eine Begleitung haben, dann meldet euch bei uns.
00:27:53: Vielleicht können wir euch untereinander connecten, damit ihre Schwester nicht alleine zur Show kommen
00:27:58: muss.
00:27:59: Und nicht nur Mannheim.
00:28:00: Lass uns generell verkuppeln.
00:28:02: Das muss ja nicht immer romantisches Verkuppeln sein.
00:28:05: Wir haben jetzt ein paar Touren hinter uns.
00:28:08: Und es war bisher immer so, dass Leute sich kennengelernt haben, Freundschaften dort entstanden sind.
00:28:13: Manchmal sind die Leute auch alleine gekommen, sind auch wieder alleine nach Hause.
00:28:16: Das gibt's auch.
00:28:17: Zu zweit gekommen und alleine nach Hause scherzen wir immer nur, wirklich passiert ist das in der Form
00:28:21: nie.
00:28:22: Aber es ist schon so, die Leute sind wahnsinnig nett, haben Lust auf Dialog.
00:28:27: Und ich glaube, das ist auch der Grund, warum wir diese Live-Shows machen.
00:28:30: Weil es ist auch interaktiv, auch während der Show reden wir mit einigen Leuten aus dem Publikum.
00:28:36: Und wir freuen uns nach wie vor, wenn ihr uns eure Scheißprobleme für die Show schickt.
00:28:41: Also wenn ihr zu unserer Show kommt und ihr habt jetzt ein ungelöstes Scheißproblem, ihr habt Fotos davon.
00:28:47: oder irgendwelche Audioaufnahmen oder ihr könnt irgendwie euer Scheißproblem zeigen.
00:28:52: Dann schickt uns das an den Instagram-Kanal vom Couple Off.
00:28:56: Wir haben schon ein paar Nachrichten bekommen und so wird unsere nächste Show auch sein.
00:29:00: Wir
00:29:00: haben halt im letzten Buch und auch bei der letzten Tour schon diesen Satz ganz zentral gehabt und für mich ist der heute in der Folge zentral.
00:29:07: Problem sind Material und Lösungen können Wahnsinnig Spaß machen, dich bereichern, dich inspirieren, irgendwelche Mittel zu finden, wie du mit einem Problem eigentlich noch umgehen kannst.
00:29:18: Eigentlich geht es doch darum, dass ihr eure Probleme mal betrachtet und euch überlegt, sind es eigentlich gute Probleme.
00:29:26: Also sind die qualitativ wertvoll für mich.
00:29:29: Wachs ich dadurch oder bin ich die ganze Zeit völlig am Ende und habe so schlechte Probleme, die mich überhaupt gar nicht weiterbringen.
00:29:38: Selbst und sogar gerade dann, wenn ihr meint, nee, ich habe hier ein Problem, das bringt mich überhaupt nicht weiter.
00:29:42: Das ist einfach nur purer Frust.
00:29:45: Ja.
00:29:45: Dann ist das perfekt geeignet, um es zu inszenieren.
00:29:48: Zum Beispiel bei der Show.
00:29:49: Ich habe wirklich vor, damit jetzt so in Spiel zu gehen, ins Nachspielen, Situationen dann daran verändern, worüber wir jetzt in der Folge auch von Therapie gesprochen haben, dass man eine Situation, ein Problem nimmt und ist erstmal so spielt, wie es in der Realität ist.
00:30:05: Und dann kleine Lösungsansätze auch durchspielen.
00:30:08: Das kann scheißwitzig werden.
00:30:10: Wir haben einfach Lust mit euch einen guten, leichten Umgang mit Problemen zu finden.
00:30:15: Aber trotzdem hat die Show, auch wie bei unseren letzten beiden Touren, auch immer einen ernsthaften Aspekt.
00:30:21: Ja.
00:30:22: Also es wird auch wieder so sein, dass wir uns überlegen, was ist so der tiefere Sinn dahinter, aber dann das Ganze auch unterhaltsam gestalten.
00:30:29: Und wir sitzen jetzt schon dran, wir überlegen die ganze Zeit, wie wir die neue Tour machen und freuen uns einfach wahnsinnig auf euch.
00:30:35: Und ein Thema, was auch bei der Tour kommen wird, ist ja, wie man gut mit Trennungen umgeht.
00:30:41: Und wir haben jetzt eine Sprachnachricht von einer, die einen ganz speziellen Fall hat und auch vielleicht wir gar nicht die passende Antwort haben, Matthias.
00:30:49: Aber vielleicht die Leute aus der Community.
00:30:51: Ich spiel's mal ab.
00:30:52: Hallo, Iris.
00:30:53: Hallo, Matthias.
00:30:54: Vielen Dank für Ihren Podcast.
00:30:55: Ich bin geschieden, habe zwei Kinder, die größtenteils bei mir leben und trotzdem die Scheidung schon etwas her ist.
00:31:03: vermisst meine Tochter ihren Papa doch manchmal sehr.
00:31:05: Es ist für mich nach wie vor sehr anstrengend.
00:31:08: Wir verstehen uns zwar auf einer kindertechnischen Basis sehr gut.
00:31:12: Natürlich tröße ich sie und biete ihr an, mit ihm zu telefonieren oder sonst irgendwas.
00:31:17: Aber es ist nach wie vor für mich schwer, damit umzugehen.
00:31:20: Genauso wie für meinen neuen Partner, der auch zwei Kinder hat und wo auch.
00:31:25: Ab und zu ein Kind sagt, ich wär jetzt viel lieber bei der Mama.
00:31:29: Wir lieben alle Kinder sehr, sowie auch unsere Ex-Partner.
00:31:33: Wir sind mit niemanden verstritten.
00:31:35: Allerdings ist es jedes Mal für uns anstrengend, das zu hören und die Kinder dabei liebevoll zu begleiten.
00:31:46: und zu trösten und alle Emotionen selbst zurückzuhalten.
00:31:50: Und deswegen ist meine Frage, ob es in der Community vielleicht Leute gibt, denen es ähnlich geht oder die Hilfe oder Tipps haben, wie wir selber, die diese Emotionen ja zurückhalten müssen, um unseren Kindern nicht zu zeigen, dass uns das wehtut und wir uns dann verletzt fühlen.
00:32:14: wie wir damit besser umgehen könnten.
00:32:16: Okay, ich verstehe, warum du einleitend gesagt hast, dass wir beide darauf vielleicht gar keine Antwort haben können.
00:32:22: Alles,
00:32:22: was wir jetzt sagen würden.
00:32:23: Ja, ist falsch.
00:32:24: Wir würden sofort Ärger bekommen.
00:32:26: So nach dem Auto, was erlaubt ihr euch?
00:32:28: Und ich
00:32:29: hab fast noch gesagt, Challenge accepted.
00:32:31: Ich hab mir vorgenommen, irgendeine Art von Antwort jetzt parat zu haben.
00:32:34: Das Einzige, was ich dabei dachte, ist, die Problematik kann sogar ohne Trennung auftauchen.
00:32:40: Also grundsätzlich im Kern heißt ja die Problematik, Ich muss manchmal, obwohl es mir selber unfassbar schwerfällt, für meine Kinder oder für Menschen, für die ich Verantwortung trage, in welchem Kontext auch immer, ich muss was Gutes vorleben.
00:32:54: Und es ist so schwer, wie soll ich das hinkriegen?
00:32:56: Boah, eine
00:32:57: gute Freundin von mir, die hat sich nach siebzehn Jahren von ihrem Mann getrennt.
00:33:02: Auch zwei Kinder.
00:33:03: Und der Mann, ich muss leider Partei ergreifen.
00:33:06: Ja klar.
00:33:07: Sie ist fantastisch.
00:33:08: und der Mann, der war, der war nix.
00:33:11: Wie unvorsichtig du das dann aufkommst.
00:33:12: Ja, ohne Scheiß,
00:33:13: der war nix.
00:33:14: Und das war richtig krass.
00:33:16: Und die haben sich getrennt.
00:33:17: Und er hat das instrumentalisiert.
00:33:20: Also er hat dann die ganze Zeit so gesagt, die Mama ist schuld.
00:33:22: Die Mama wollte das nicht.
00:33:24: Boah, das ist mein
00:33:24: Albtraum.
00:33:25: Das ist mein absoluter Albtraum.
00:33:27: Total.
00:33:27: Und dann haben die Kinder, der Kleine, der war die ganze Zeit sauer auf die Mama und hat gesagt, warum hast du uns das alles angetan?
00:33:34: Und dann ist sie auch noch schwer krank geworden.
00:33:37: Das hat mich richtig mitgenommen in der Zeit, weil ich mir gedacht hab, boah, wie schlecht.
00:33:42: Weil sie hat eine tolle Trennung gemacht, sie hat das gut gemacht.
00:33:45: Und sie war auch fair zu ihm, aber er, er hat gar nicht mitgespielt.
00:33:48: Der hatte gar keinen Bock drauf.
00:33:50: Dann hab ich mir gedacht, krass, wie schwer kann man es einer Person machen?
00:33:55: Ich denk also, was jetzt schon in ihrem Fall ist, das, was ich jetzt gerade mitgeben möchte.
00:33:59: Man hört ja zumindest raus, dass die sich in den Kinderfragen gut verstehen.
00:34:04: Ja.
00:34:04: Und vielen anderen Sachen gut verstehen.
00:34:06: Ist das deine Antwort?
00:34:07: Immerhin?
00:34:08: Ja, tatsächlich.
00:34:10: Es gibt Situationen, die sind total schwer.
00:34:13: Und dann müssen wir uns wenigstens an dem festhalten, was ganz gut funktioniert und dankbar dafür sein.
00:34:20: Wir hatten diese Woche ein Interview, so ein kleiner Themensprung, hat aber für mich damit zu tun, mit Perspective Daily.
00:34:27: Ja, das kommt nächste Woche.
00:34:28: Und die haben sich uns bevor dann das Interview losging.
00:34:31: Vorgestellt damit, dass ihr Ansatz ist, ein konstruktives Medium zu sein.
00:34:36: Probleme, die es gibt, zu beschreiben, aber nie ohne dabei Lösungsansätze am Schluss auch zu formulieren.
00:34:42: Kein Jammerjournalismus.
00:34:44: Dieses Land macht es besser.
00:34:45: Hier funktioniert es gut, hier können wir uns was abschauen.
00:34:48: Das hat mir total gut gefallen.
00:34:50: Und ich glaube, dass dieser Ansatz immerhin... Der lässt auf jeden Fall Humor zu, denn das war ja auch das, wozu sie uns im Interview befragt haben, ne?
00:34:59: Der humorvolle Ansatz.
00:35:00: Ja.
00:35:01: Es gibt
00:35:01: ein Video an das mich die Frage erinnert mit den Kindern von Jimmy Carr.
00:35:06: Du findest den eh so großartig, dass mir jetzt schon mehrfach Sachen von ihm geschickt, ne?
00:35:09: Ah,
00:35:10: der ist so schnell.
00:35:10: Ich find, das ist ein super Comedian.
00:35:13: Und bei dem merkt man, der muss irgendeine Scheiße erlebt haben.
00:35:15: Ich weiß nichts über so eine Geschichte.
00:35:17: Ich hab mich mit ihm noch nicht beschäftigt.
00:35:19: Aber das, was er sagt ... Da merkt man einfach, der hat schon viel im Leben erlebt und musste durch ein paar bestimmte Dinge durch.
00:35:27: Er macht, finde ich, einen ganz ähnlichen Ansatz, zumindest als Teil seiner Auftritte, wie wir.
00:35:32: Wenn er bei uns, wenn die ganze Show heißt, was ist dein scheiß Problem, er hat Rubriken in seinen Auftritten, wo aus dem Publikum die Leute irgendwas reinrufen.
00:35:40: Und ich habe ein Video, das kommt auch in die Show notes, wo eine Frau halt reinruft, wie bringe ich ein Kind um, das mein Kind mobbt?
00:35:47: Ja.
00:35:48: Ich bin froh, dass die letzten paar Worte noch dran kommen, weil sonst wäre er der falsche Ansprechpartner.
00:35:52: Da haben wir am Anfang der Folge drüber gesprochen.
00:35:55: Er schafft es, auf diese Frage Humorfalle ansetzen zu finden und er geht eben auch den Weg über immerhin, nämlich immerhin ist dein Kind nicht der Mobber.
00:36:04: Ja, das ist eine gute Antwort.
00:36:06: Und danach ist die... Tür offen für noch witzigere Antworten.
00:36:11: Das ist keine Antwort auf die Frage, die wir gerade in der Sprachnachricht eingespielt haben.
00:36:14: Absolut nicht.
00:36:15: Und wir haben jetzt zunehmend Austausch im offenen Google-Dokument auch.
00:36:19: Also auch zu heutigen Folge.
00:36:20: Vielleicht das wäre jetzt mein Vorschlag, wenn ihr euch austauscht.
00:36:23: Na klar könnt ihr das machen, indem ihr uns wieder eine Sprachnachricht schickt, wenn ihr eine Antwort habt, eine Idee habt, die wir in die nächste Folge einbauen.
00:36:30: Aber ihr könnt es auch schriftlich da in dem Dokument miteinander machen.
00:36:33: Am besten jetzt hier in diesem Thema, Couple of Solutions.
00:36:37: Und ich mach mal die nächste Spahnereiche rein.
00:36:39: Hallo, ich versuch's in einer Minute.
00:36:40: Ich hab eine Lösung.
00:36:42: Und zwar kennt ihr das, wenn ihr irgendwo in der Öffentlichkeit seid und jemand hat sein Handy laut an und guckt TikTok.
00:36:50: Das ist mir passiert.
00:36:51: Und das war so ein jener Junge, so fünfzehn Jahre ungefähr.
00:36:55: Da bin ich hin, hab ihn freundlich gebeten, dass er sich vielleicht Kopfhörer in die Ohren stecken möge.
00:37:01: Ob das nicht möglich wäre.
00:37:02: Er hat mich nur angemurrt und hat das natürlich nicht gemacht.
00:37:06: hab ich kurz gewartet.
00:37:08: Und dann dachte ich mir, na gut, mach ich mal Helene Fischer an, atmen los durch die Nacht.
00:37:13: Habe ich mich neben ihnen gestellt und das laut abgespielt.
00:37:17: Dann meint er, was soll das?
00:37:18: Warum mach ich das?
00:37:18: Das ist anders nervig.
00:37:19: Dann hab ich gesagt, so geht's mir.
00:37:21: Und vielleicht auch den anderen Menschen hier.
00:37:23: Mach dein Handy leise, dann sind wir alle glücklich.
00:37:27: Ja, ich fand das schön.
00:37:29: Es hat mir Spaß gemacht und es hat geholfen.
00:37:32: Tschüssi.
00:37:33: Ich liebe diese Lösungsmethode, ich mache sie wann, immer ich kann.
00:37:37: Ich weiß.
00:37:40: Menschen von ihrer eigenen Medizin etwas schmecken zu lassen.
00:37:43: Wenn mir jemand ein Problem bereitet, dass ich nicht gebrauchen kann und das ganz einfach lösbar wäre, nämlich durch Unterlassung.
00:37:50: Dass ich versuche, mir möglichst kreativ auch was einfallen zu lassen.
00:37:56: Wie kann ich es spiegeln?
00:37:57: Wie kann ich es umdrehen?
00:37:58: Das ist schon gut, ne?
00:37:59: Die anderen Personen.
00:38:00: Das fühlen lassen.
00:38:02: Ja.
00:38:02: Den bringt oft wirklich nichts.
00:38:05: Oh, ich kann mich gerade, wo wir so darüber sprechen, dann doch auch mit ihm umgekehrt identifizieren, aber als ich halt ein Kind war.
00:38:12: Da habe ich mir nichts sagen lassen und musste dann, selbst wenn ich es verstanden habe, ich habe irgendwie genervt, ja?
00:38:17: Keine Ahnung, ich habe auch, ich habe Geräusche gemacht.
00:38:19: Und dann hat man mir gesagt, mach, Matthias, hör auf, es nervt.
00:38:22: Dann ging das nicht.
00:38:23: Dann musste ich noch mindestens dreimal das Geräusch weitermachen.
00:38:26: Warum?
00:38:26: Weil mein Ego sonst zu klein gewesen wäre in
00:38:29: dem Moment.
00:38:29: Das ist nicht dein Ernst.
00:38:30: Ich habe es umgetreten gehabt.
00:38:31: Ich habe immer zu den Erwachsenen gesagt, ey, komm, hör auf,
00:38:34: snap.
00:38:36: Das liegt an den Erwachsenen, mit dem du zu tun hattest.
00:38:39: Ich durfte in meinem Umfeld das Kind sein, das nervt.
00:38:42: Beziehungsweise, dass dann eigentlich nicht nerven sollte.
00:38:44: Aber er musste mich damit dann beschäftigen, wie kriege ich das hin?
00:38:48: Dass ich mich nicht gegängelt fühle, das war mein Problem.
00:38:50: Wenn man mir sagt, man hört auf, es nervt und ich gehorche sofort, das ging nicht.
00:38:56: Warst du nicht?
00:38:57: Ich hatte du schon als Kind, dass ich sehr viele Erwachsene langweilig fand.
00:39:01: Und wenn die dann viel geredet haben, ich bin mir gedacht, boah, halt die Gush.
00:39:07: Doch, das kenne ich auch.
00:39:08: Und ich hab selber gar nicht so viel geredet oder genervt oder so.
00:39:12: Ich fand schon die einfachsten Dinge so faszinierend, dass ich gar nicht so viel zugesprechen hatte.
00:39:21: Du warst zu einfach zu begeistern.
00:39:24: Ich glaube schon, ja.
00:39:25: Um mit Menschen klarzukommen.
00:39:26: Ich glaube schon, ja.
00:39:29: Aber ich behaupte, dass es geholfen hätte, als ich ein Kind war und so drauf war, wenn man mir eben nicht einfach nur gesagt hätte, Boah, Matthias, hör auf, es nervt, sondern mir verspielt, gezeigt hätte, was ich da mache.
00:39:39: Wenn man dich genervt hätte.
00:39:40: Ja,
00:39:41: tatsächlich.
00:39:41: Wenn man es umdrehen würde und dabei, aber man kommuniziert ja mit, hey, ich verstehe deine Ebene, kann ich auch.
00:39:47: Wir sind dann Spielpartner ist es ein bisschen mehr auf Augenhöhe?
00:39:50: ist es nicht sogar eine Methode?
00:39:51: du hast am Vorfeld gesagt dass du so Methoden rausgesucht hast
00:39:54: scamper.
00:39:55: ja das sind sieben Methoden.
00:39:57: also dieses scamper das Wort ist jeder Buchstabe eine Abkürzung S C A M P E R. Und das letzte genau wie du sagst das R steht für reverse einfach umdrehen.
00:40:08: Ich
00:40:09: mache die nächste Sprache rein.
00:40:10: ich bin gespannt ob das auch eine Lösung ist.
00:40:13: An sich braucht man nur den perfekten Arbeitskollegen, mit dem man echt über alles und jeden lässtern kann.
00:40:21: Dann ist das Problem nur noch halb so schlimm.
00:40:22: Für mich ist das der Schritt, das Problem richtig definieren.
00:40:26: Ja, ja.
00:40:27: Und vielleicht ist es leichter nehmen.
00:40:29: Damit ist es noch nicht gelöst, aber es ist auch wieder eine Distanzierung, wie mit Humor schon.
00:40:34: Diese Art von Lestern, von der sie spricht.
00:40:36: Da steckt für mich ja auch, als Humorvoll nehmen, mit jemandem zusammen über das Problem schon lachen können.
00:40:40: Du siehst das viel zu einfach.
00:40:42: Okay.
00:40:43: Das, was sie beschreibt, das ist eine echte, tiefe innige Liebe.
00:40:49: Das ist wirklich dieser eine Mensch, den du im Leben hast, ne?
00:40:53: Zu dem du immer gehen kannst.
00:40:55: Irgendwas nervt dich und du weißt, dieser eine Mensch, der empfängt dich so fort und du kannst mit ihm so vom Leder ziehen.
00:41:03: Ich liebe das.
00:41:04: Das sind die... Diese Menschen, die das zulassen, mit purer Loyalität, die müssen wir schützen in dieser Gesellschaft.
00:41:12: Noch mal so richtig schön mit jemandem zulässtern.
00:41:16: Das ist so... Ich vermisse es.
00:41:19: Ach ja?
00:41:20: Ja, klar, ich hab das ja gar nicht mehr.
00:41:22: Über wen soll ich lästern?
00:41:23: über mich selbst?
00:41:24: Ach,
00:41:24: die fehlen die Anlässer zum Lästern.
00:41:26: Ja, natürlich.
00:41:27: Ich hab
00:41:27: gedacht, die fehlen die Menschen, mit denen du so lästern könntest.
00:41:29: Ja, na klar, aber guck mal, ich hab... Ich bin selbstständig.
00:41:31: Die fehlen alles.
00:41:32: Die fehlen die Probleme.
00:41:33: Die fehlen die Menschen.
00:41:35: Nein.
00:41:35: Ja, und jetzt verstehe ich die Tragweite deines Problems erst so richtig, mit dem zu Hause bleiben und gar nicht mehr rausgehen.
00:41:42: Nein,
00:41:43: Berlin hat einfach nicht gestreut.
00:41:46: Deswegen verlasse ich hier seit Wochen nicht mehr die Wohnung.
00:41:49: Das wäre übrigens das E. aus Scamper, Eliminate.
00:41:53: Du eliminierst einfach einen Teil des gesamten Problems, nämlich rausgehen.
00:42:00: Ah, okay.
00:42:01: Also du hast dann so ein Bereich, wo du sagst, darauf kann ich verzichten?
00:42:05: Genau.
00:42:06: Ich kann bei jedem Buchstaben auch immer so ein kurzes Beispiel.
00:42:09: Es ist so aus der, es ist eine Kreativitätstechnik auch, ne?
00:42:12: Wie kommt man auf neue Ideen?
00:42:13: Da kann man auch Scamper anwenden.
00:42:15: Und das Beispiel für Eliminate wäre Beutelose Staubsauger.
00:42:18: Also wenn das Problem lautete, sobald der Beutel ein bisschen zu voll ist, saugt das Ding nicht mehr richtig.
00:42:24: Tja, Beutel wegmachen.
00:42:25: Und es war deshalb eine Kontroverse, weil bei Staubsaugern für die Verkäufer lange Zeit das die Einnahmequelle war.
00:42:32: Dass man sagt, das Gerät verkaufst du ja nur einmal und es soll dann gut funktionieren.
00:42:37: Und deswegen gibt's die scheiß Beutel.
00:42:38: Genau.
00:42:39: Ich
00:42:39: raste aus.
00:42:40: Ich hab ja noch einen Staubsauger mit Beuteln, ne?
00:42:42: Ja,
00:42:42: dein Fehler.
00:42:43: Ja, ich merk auch... Das macht mich konservativer, als ich eigentlich sein möchte.
00:42:51: Aber es ist wirklich so.
00:42:53: Ich finde, ein Staubsauger mit Beutel haben, das ist fast so wie bei Beaufrost zu bestellen.
00:42:58: Das ist so... Aber es ist auch kultig.
00:43:02: Also, es hat was.
00:43:03: Okay, was gibt es noch für Methode?
00:43:06: Das Beispiel, das ich für R für Reversal hatte für den letzten Buchstaben, war Karen Steiners.
00:43:11: Kennst du die?
00:43:11: Ich kenn nur Carons, die sich immer beschweren.
00:43:13: Ja,
00:43:13: ja, das ist die Idee.
00:43:14: Also, normalerweise gibt es ja die beschwerdefreudigen Carons, die essen gehen und die dann den Manager sprechen wollen.
00:43:21: Dort ist es umgekehrt.
00:43:22: Kunde ist König, gibt es da nicht.
00:43:24: Ich
00:43:24: muss so lache gerade, weil die Woche waren wir in einem Möbelhaus.
00:43:28: Ja.
00:43:31: Matthias läuft so neben Kevin und mir her und meint auf einmal, kann es sein, dass die amerikanischen Carons... Eigentlich Deutsche Karin sind.
00:43:43: Ich hatte in dem Moment einen Screenshot geschickt bekommen von einem Facebook-Kommentar, der typisch ist.
00:43:50: Also einfach reine Problemorientierung, nur gemäckern, nur gejammerer und nur Lösungsorientierung.
00:43:55: Und sie
00:43:55: hieß Karin?
00:43:56: Das nicht mal.
00:43:57: Es war einfach nur so, ich habe das gesehen mit dem Kommentar, auch mir hat es jemand geschickt mit.
00:44:01: Schau mal, das ist für mich typisch Deutsche.
00:44:03: Okay.
00:44:03: Jetzt war meine Freundin, Brett hat mir das geschrieben und gesagt, schauen wir wie Deutsch.
00:44:10: Eigentlich ist es eine Karen.
00:44:11: Oh, sind Karins vielleicht eigentlich der Exportschlager?
00:44:16: Ich
00:44:16: verbinde sonst mit amerikanischer Kultur eigentlich nicht in erster Linie Problem-Originierung.
00:44:21: Boah,
00:44:21: ich verbinde gerade nur Probleme mit der amerikanischen.
00:44:23: Ja, zur Zeit.
00:44:23: Ja, also nach dieser Woche, lass mal zur nächsten Problem-Lösung, slower.
00:44:28: Okay, jetzt gehen wir von vorne durch.
00:44:30: Das S in Scamper.
00:44:32: steht für Substitut.
00:44:34: Also etwas ersetzen.
00:44:35: Beispiel Margarine wurde so erfunden, weil Butter selten und teuer war.
00:44:40: Und dann hat Napoleon der Dritte damals, es war so durch die Kriege, ein Preisgeld für einen guten Butterersatz ausgerufen.
00:44:47: Und eigentlich Chemiker kam auf Margarine.
00:44:49: Ich habe also dem Scheiß, Napoleon zu verdanken, dass es überall Margarine gibt.
00:44:59: Ich habe noch eine Sprache.
00:45:01: Du machst jetzt so Kreativtechniken jetzt gerade als Problemlösung.
00:45:04: Wir haben von einer Scheißprobleme bekommen und sie denkt, sie hätte eins, aber ich glaube, sie hätte gar keins.
00:45:10: Okay, lass mal hören.
00:45:12: Hallo, ich habe eine Lösung gefunden, wenn ich manchmal Blockaden habe in einem kreativen Prozess.
00:45:23: Ich male nämlich beispielsweise sehr, sehr gerne.
00:45:26: oder schreibe Gedichte und wenn mir nichts einfällt bzw.
00:45:32: ich beispielsweise mal einreinsuche, jetzt keine ganze Zeile, aber so vereinzelt Sachen oder ich irgendwie Inspiration brauche für meine Bilder beispielsweise Farben oder eine Anordnung von Dingen, weil ich mal manchmal so Karten mit verschiedenen Elementen drauf.
00:45:55: Dann frage ich Chatty manchmal und ich fühle mich richtig, richtig schlecht dabei tatsächlich.
00:46:01: Also, ich hab halt manchmal so Blockaden und Chatty hat immer irgendwie eine Antwort, aber ich fühle mich dabei manchmal richtig, richtig schäbig.
00:46:10: Ich fühle mich richtig schlecht dabei, weil ich mir so denke, eigentlich ist das ja gegen das Kreativsein.
00:46:18: Aber es hilft mir halt manchmal und ich weiß nicht, wie ich das lösen kann.
00:46:22: Oder ob ich mich überhaupt dafür so fertig machen muss, das ist halt die Frage.
00:46:26: Ich habe gerade gestern vorgestern noch einen Real gesehen, wo jemand in einem Podcast, glaube ich, sagt, dass Künstler, die KI benutzen, keine Künstler sind.
00:46:36: Also ich sehe das komplett anders.
00:46:38: Und genau in den Kommentaren haben es alle so gesehen wie er.
00:46:41: Ich weiß.
00:46:42: Ich werde auch ganz oft kritisiert, dass ich pro KI bin.
00:46:46: Ich bin gar nicht pro KI.
00:46:47: Ich sehe auch die Gefahren, aber ich sehe einfach... Auch ein Unterschied im Umgang damit, wie macht man es insgesamt?
00:46:54: Also, sich einfach einen Text von der KI
00:46:56: schreiben lassen.
00:46:58: Oder ein Bild erstellen zu lassen und es dann auszustellen oder so, ja.
00:47:01: Schwachsinn, kompletter Schwachsinn.
00:47:03: Aber was wir so in den Agenturen gelernt haben und in der Kreativwirtschaft war ja, du hast ein Problem gehabt und dann musstest du überlegen mit einer Kampagne oder mit irgendeinem Produktentwurf, was könnte die Lösung für dieses Problem sein?
00:47:19: Und eine goldene Regel war immer, alleine wirst du nicht drauf kommen.
00:47:22: Also du wirst mehrere Leute brauchen, mit denen du zusammen ausdenkst, damit ihr auf die beste Lösung kommt.
00:47:28: Das hat man unterschiedlich gemacht.
00:47:29: Also man hat in zweier Gruppen zusammengearbeitet, manchmal alleine und sich dann mit den Leuten ausgetauscht.
00:47:35: Oder man hat so drei bis vier Teams gehabt, die dann zusammen Meeting gemacht haben und sich dann auch ausgetauscht haben.
00:47:42: Und ich hab dann wirklich über die Jahre gelernt, das ist wirklich so.
00:47:46: Ganz alleine bist du halt nicht das Genie.
00:47:48: sondern es hat was mit einem Prozess zu tun.
00:47:51: Aber jetzt, wenn man diese radikale Position, selbst.
00:47:54: dafür würde ich jetzt auch kritisiert werden, denn in diesem Interview-Auschnitt, in dem Real, sagt seine Gesprächspartnerin, oh, steile These, und in den Kommentaren steht überall von wegen steile These, er hat vollkommen recht.
00:48:07: Wenn man seine radikale Position nicht bleibt dabei, ernst nimmt, dann ist das doch immer noch was anderes, ob ich mich mit anderen Menschen austausche in Gruppen, wie du beschreibst.
00:48:17: oder habe ich die KI dafür benutze?
00:48:18: Mit anderen Menschen sagt er ist für ihn Teil des Prozesses, des künstlerischen Prozesses, und eine KI zu nehmen, warum nicht?
00:48:25: Ich weiß nicht, ich glaube, wenn du mitunter auch eine KI einschaltest, um nochmal in alle möglichen Richtungen mitzudenken, also Hauptsache, die KI nimmt dir das Denken nicht völlig ab, sondern du trainierst eher dein eigenes Denken, gehst nochmal in verschiedene Richtungen rein, dann ist das total wertvoll.
00:48:43: Also ich finde, das ist eine der.
00:48:45: Ich komm gar nicht drauf klar, wie großartig das für uns alle ist und für Menschen, die wenig Zugang zu Bildung haben, die jetzt einfach auch Chachibitie und andere KI's nutzen können.
00:48:55: Vielleicht ist es echt so, weil ich weiß, wie es ist, abgeschnitten von Bildung zu sein.
00:49:00: Und wenn ich mir vorstelle, diese Möglichkeit schon als Kind gehabt zu haben, ne?
00:49:04: Boah!
00:49:05: Ey, das wär mein Traum gewesen, sowas.
00:49:07: Und ich glaub, das ist meistens so die Haltung, weil auch wenn ich mit den Leuten immer so diskutiere, die so voll KI-feindlich sind, frag ich immer.
00:49:14: Wie bist du groß geworden?
00:49:15: Und dann immer, ja, also wir hatten den Brockhaus bei uns im Regal.
00:49:20: Und dann denk ich mir, ja, das erklärt einiges, warum du da so ein bisschen anders darüber denkst als ich.
00:49:26: Aber da werden bestimmt jetzt gerade uns einige zuhören und sagen, ne, bei mir stand auch nicht der Brockhaus im Regal gar nicht.
00:49:32: Und ich finde das trotzdem falsch.
00:49:33: Ich bin da trotzdem sehr kritisch.
00:49:35: Und die Meinung respektiere ich absolut.
00:49:37: Und denk mir, das ist gut, dann müssen wir... Schauen, wie kommen wir da weiter in der Diskussion?
00:49:43: Hauptsache, wir bleiben respektvoll miteinander.
00:49:44: Ich sehe es als ein Riesenmöglichkeit.
00:49:46: Ich sehe es aber auch als ein Riesengefahr, wenn es in den falschen Händen ist.
00:49:50: Es ist jedenfalls ein Beispiel für das C ins Gamper, nämlich Cheat.
00:49:54: Fuschen, einfach.
00:49:56: Aber sie fuscht ja gar nicht.
00:49:57: Aber es war auch ein Spaß.
00:49:58: Es ist nicht Cheat.
00:49:59: Das C ist Combine.
00:50:01: Da geht es ums Kombinieren.
00:50:02: Und tatsächlich sprichst du doch, es passt auch zu Combine.
00:50:06: Du sprichst ja davon, wenn du dich mit anderen zusammen tust und deine Ansätze kombinierst mit den Ansätzen anderer Leute.
00:50:12: Oder eben mit den Vorschlägen einer KI.
00:50:15: Der kritische Punkt an der Stelle ist ja, dass die KI nicht wirklich selber denken kann und wirklich Vorschläge macht, sondern halt repliziert, was Menschen gemacht haben.
00:50:26: Also was andere Kreative gemacht haben.
00:50:29: Da liegt die Kritik.
00:50:30: Die verstehe ich auch.
00:50:31: Ich
00:50:31: verstehe ihn auch in dem Real, was ich da gesehen habe, wenn er spricht dann speziell über Musik.
00:50:36: Wenn du Musik erstellen lässt, weil er dann sagt, nein, wenn du Musik für etwas brauchst, dann lerne sie zu spielen oder verbinde dich mit anderen Menschen, die Musik spielen können.
00:50:47: Dann bleibt es pure Kunst.
00:50:49: Und wenn du das synthetisch erstellen lässt, da fängt dieser Diebstahl an, weil eine KI sich an der Musik bedient, die irgendwo online auffindbar ist und das einfach nur grob nachmacht.
00:51:00: Ich finde es aus dem Grund radikal, weil wenn man es jetzt auf die Sprachnachricht von eben anwendet, wenn sie einfach nur nach einem Input für einen Reim sucht, wo ist der Unterschied zu einem Reimlexikon?
00:51:10: Auch das kann man ja benutzen.
00:51:12: Ja, und ich denke mir jedes Mal, wenn es als Hilfsmittel nicht als Ersatz benutzt wird, dann ist das was völlig anderes.
00:51:20: Ich glaube, dass das ganz gut ist, was sie da macht.
00:51:23: Also wir brauchen ja immer wieder neuen Input.
00:51:25: Hauptsache, man übernimmt nicht einfach die eine Sache.
00:51:28: Und das
00:51:29: ist auch mein Take.
00:51:30: Ich würde ihr das schlechte Gewissen nehmen, wenn ich könnte.
00:51:33: Hauptsache, sie lässt sich nicht einfach vorschreiben und sagt dann so, das war meins.
00:51:38: Also ich finde schon, dass man, ich glaube zum Beispiel, ich merke gerade bei mir eine Sache, die echt schlecht ist durch die KI.
00:51:44: Ich schreibe nur noch einen kleinen Buchstaben.
00:51:46: Na du gibst dir nicht mal für Chatty Mühe, ne?
00:51:49: Ja,
00:51:49: das nervt mich.
00:51:50: Also ich geb mir für die Formulierungen Mühe und dann merk ich auch, dass ich gerade zunehmend besser werde.
00:51:56: Aber ich achte gar nicht mehr Frechschreibung, ich hab gar keinen Bock.
00:51:59: Und dann merk ich, oh Gott, jetzt fängt das auch im Privatnachrichten bei mir an und so.
00:52:03: Deswegen kriegst du einen geringen Score von Chatty, wenn du fragst, wie bewertest du mich eigentlich.
00:52:08: Der checkt, dass du dir keine Mühe gibst.
00:52:11: Ich gebe mir richtig Mühe.
00:52:12: Ich korrigiere mich.
00:52:13: Ich sitze auch manchmal und frage mich, was mache ich hier eigentlich gerade?
00:52:17: Es ist doch jetzt schon gut lesbar, aber nein, ich mache noch mal einen kurzen Rechtschreib-Check.
00:52:20: Und ich denke mir, du Maschine, du musst eh verstehen.
00:52:24: Aber lass jetzt zurück zu diesen Lösungsmethoden.
00:52:26: Was gibt es noch?
00:52:28: Also bei Combine ist das Beispiel, dass ich hatte, der Rollkoffer.
00:52:31: Da hat jemand beobachtet, dass schwere Koffer an Flughäfen oft auf Rollwagen gesetzt werden.
00:52:36: Und sich gedacht, warum mache ich nicht den Koffer direkt mit Rollen?
00:52:39: Noch viel leichter.
00:52:40: Ja.
00:52:41: Gute Mensch.
00:52:43: Das A steht für Adapt, Anpassung.
00:52:46: Da ist Klettverschluss das Beispiel.
00:52:47: Es gab einen Schweizer Ingenieur, Josh Dimestral.
00:52:50: Er war mit seinem Hund unterwegs.
00:52:51: Die Kletten haben sich im Fell des Hundes verfangen.
00:52:54: Er war furchtbar genervt davon.
00:52:55: Er hat es aber halt adaptiert, hat sich gedacht, na gut, da nervts mich.
00:52:58: Aber da steckt doch eine Technik dahinter.
00:53:00: Ich guck mir das mal unter dem Mikroskop an.
00:53:02: Hey, das ist eine Verschlussmöglichkeit.
00:53:04: Ich kann genau das, was da mit dem Fell und diesen Kletten passiert, das kann ich doch auf Schuhe anwenden.
00:53:10: Aber das hat sich echt nicht durchgesetzt bei den Schuhen.
00:53:12: Okay, für Kinder schon, aber bei den Erwachsenen
00:53:14: nicht.
00:53:16: Und
00:53:16: warum, Matthias?
00:53:17: Das ist die große Frage, die ich im Leben hab.
00:53:20: Warum haben sich Crocs durchgesetzt, aber Klettverschlüsse nicht?
00:53:26: Und das ist das Wunder des Lebens.
00:53:29: Da frage ich mich immer, wie funktionieren wir Menschen?
00:53:31: Weil wir können einfach sagen, Crocs so einfach und so.
00:53:34: Aber Klettverschlüsse.
00:53:35: Die hätten ja viel mehr Kombinationsmöglichkeiten, wären auch so einfach gewesen.
00:53:39: Aber nein, die Crocs haben sich durchgesetzt.
00:53:42: Ich glaube, es ist Image.
00:53:43: Du siehst bei Kindern, dass sie Klettverschluss benutzen, weil sie noch keine Schleifen binden können.
00:53:49: Und wenn es das so stark damit assoziiert, noch hat es das nicht gelernt.
00:53:52: Und das ist so ein konkreter Gedanke, den hast du dann halt auch in einem erwachsenen Gegenüber, wenn der mit Klett aufsteht.
00:53:57: Aber Matthias, ich habe doch noch nie jemanden mit Crocs gesehen und mir gedacht, boah, der hat bestimmt Foucault gelesen.
00:54:02: Da
00:54:05: hast du was so spezifisches mit Foucault gelesen.
00:54:16: Das kann in alle Richtungen gehen.
00:54:17: Was hat dieser Mensch nicht?
00:54:19: Was kann er nicht?
00:54:20: Es kann alles sein.
00:54:21: Und deswegen ist es zu unspezifisch, um so stigmatisiert zu sein wie Klettverschluss.
00:54:26: Und ganz ehrlich ist, ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal überhaupt einen Menschenkind oder Erwachsenen im Crocs gesehen habe.
00:54:32: Was?
00:54:32: Wann und wo?
00:54:33: Ich seh's schon oft.
00:54:34: Ja?
00:54:35: Ja, jetzt im Winter nicht, aber wir fahren ab, die Zeit kommt, jetzt noch acht Wochen und dann geht's wieder los.
00:54:41: Ich bin
00:54:41: der Lina laufen, über den nicht gestreuten und nicht gekehrten Schnee im Crocs.
00:54:49: Was gibt's noch von der Methode?
00:54:50: Das M-Modify.
00:54:52: Beispiel LED, als es erfunden wurde, war einfach super energisch spahnt, aber kalt blaues Licht.
00:54:58: Und dann eine ganz kleine Anpassung.
00:55:01: Eine kleine Farbschicht über die LEDs zu machen, schon war es in allen Lebensbereichen anwendbar und wurde gerne eingesetzt.
00:55:07: Wie würdest du das zwischenmenschlich machen?
00:55:10: Also was kann man modifizieren oder?
00:55:13: Weißt du, das sind tolle Ideen.
00:55:15: Aber es gibt auch zum Beispiel auch Trial and Error.
00:55:17: Ja.
00:55:18: Und das ist ja super, wenn du irgendwas technisches dir überlegst.
00:55:20: Aber zwischenmenschlich würde ich das nicht anwenden.
00:55:23: Doch,
00:55:23: wir machen das ständig.
00:55:24: Meinst du, dass man immer einfach Sachen ausprobiert und dann guckt, ob ich damit gegen die Wand bläufe?
00:55:29: Ja, das, was wir vorhin gehört haben, war doch ein Beispiel dafür.
00:55:31: Du probierst dem Jugendlichen, der da so laut TikToks hört, erstmal zu sagen, machst du bitte leiser.
00:55:37: Error.
00:55:38: Also versuchst dann eine neue Methode, Helene Fischer.
00:55:40: Hätte ja auch schief gehen können.
00:55:42: Ist aber nicht.
00:55:42: Ja, okay.
00:55:43: Und wenn du modifizieren anwendest auf Zwischenmenschliches, dann wäre unser ASMR-Strahl ein Beispiel.
00:55:49: Du modifizierst die herkömmliche Art zu streiten, indem du es nicht auf die gewöhnliche Art tust, sondern flüsterst.
00:55:54: Ah
00:55:54: ja, stimmt.
00:55:56: Das P in Scamper steht für put to another use.
00:55:59: Einfach für was anderes einsetzen.
00:56:01: Du hast die Lösung, musst dann gucken.
00:56:03: Okay, für welches Problem habe ich denn die Lösung da gefunden?
00:56:06: Offensichtlich nicht für das, was ich dachte.
00:56:08: Viagra ist ein gutes Beispiel.
00:56:11: Echt?
00:56:12: Das war Viagra.
00:56:12: für was anderes?
00:56:13: Ja, für
00:56:13: Bluthochdruck und für Angina pectoris eigentlich.
00:56:17: Dafür war das eigentlich in Studien, wurde untersucht und man hat herausgefunden, funktionierte fürs Herz eher mittelmäßig, aber die männlichen Probanden wollten ihre Tabletten nicht zurückgeben.
00:56:31: Dann hat man halt herausgefunden, warum.
00:56:35: Und sich gedacht, zack, da haben wir doch was, eine Lösung gefunden.
00:56:38: Wir mussten nur erst mal verstehen, für welches Problem.
00:56:40: Das ist
00:56:40: auch gar kein Thema mehr Viagra.
00:56:42: Weißt du noch, dass das mal medial ein Riesenthema war?
00:56:45: Ja.
00:56:45: Ja, Harald Schmidt-Zeiten.
00:56:47: Riedet keiner
00:56:47: mehr.
00:56:48: Ja, ein Böhmermann hat das auch damals in der Sendung genommen.
00:56:51: Echt?
00:56:52: Ja, der hat das, ich weiß nicht mehr, welche das war.
00:56:54: Ich weiß nicht, ob es Charlotte Roche oder Olli Schulz war.
00:56:57: Gemeinsam mit einem Böhmermann.
00:56:59: So was, diese kleinen Roundtables.
00:57:01: Genau.
00:57:01: Und dann haben die Viagra in der Runde genommen.
00:57:04: Und?
00:57:04: Hatte das interessante Effekte?
00:57:06: Ja, das ist so mein Ding.
00:57:07: Ich finde sowas nicht so spannend.
00:57:09: Nee, ich auch nicht.
00:57:10: Trotzdem interessiert es mich, wenn du das jetzt schon erzählst, ob das damals irgendwas
00:57:14: bewirkt hat.
00:57:14: Ich habe das immer aus so einer Meta-Ebene gesehen.
00:57:17: Warum nimmt man das jetzt, was wir immer beim Zuschauer damit bewirken?
00:57:21: Ich kann sowas nicht schauen und mir denken, oh, geil, das Viagra genommen.
00:57:25: Was passiert denn jetzt?
00:57:26: Also das habe ich irgendwie nicht.
00:57:28: Aber das wäre die erste, einfache Ebene, warum so was gemacht wird.
00:57:31: Entertainment durch Selbstexperimente.
00:57:33: Irgendwo an Grenzen gehen.
00:57:35: Ich meine, Jokun Klaas, der eine hat sich irgendwie die Lippen zunähen lassen.
00:57:39: Er hat sich ein Dollar dreinspritzelt.
00:57:40: Das sind immer so Dinge.
00:57:42: Ich versteh's, dass das so Entertainment ist.
00:57:45: Bei mir macht's nichts.
00:57:47: Ja, nee, ist bei mir ähnlich.
00:57:48: Gut, die letzten beiden E und Er hatten wir ja schon jetzt.
00:57:51: Okay, dann ist die Vorlesung vorbei, mein Lieben.
00:57:54: Und ich bin jetzt gespannt, welche Echse du in der Sage dabei hast oder welchen Reptiluiden.
00:58:00: Vielleicht kennst du dieses Reptil.
00:58:04: Hydra, sagt dir die Hydra was?
00:58:07: Man sagt dir die neunköpfige Schlange.
00:58:09: Ich glaub schon,
00:58:10: ja.
00:58:11: Das war die Hydra.
00:58:12: Doch,
00:58:12: doch.
00:58:14: Weißt du, was die Besonderheit ist?
00:58:15: Dass die besonders fies war.
00:58:18: Dass sie
00:58:20: neunmal
00:58:21: so fies war wie eine normale Schlange.
00:58:25: Nein.
00:58:25: Neun Mal so hinterlistig.
00:58:27: Das Besondere, und das wird dir jetzt als Bild sofort bekannt vorkommen, wenn man das bei ganz vielen Problemen auf der Welt als eine Metapher benutzt.
00:58:35: Wenn man ihr einen Kopf abschlägt von diesen neun, dann wachsen aus dem Hals zwei neue nach.
00:58:41: Und Heracles muss gegen sie kämpfen.
00:58:44: Er soll sie erledigen und er stellt fest, scheiße, jedes Mal, wenn ich einen Kopf abschlage, wachsen da zwei neue aus dem Hals raus, so krieg ich das nicht hin.
00:58:51: Besser kann man gar nicht eine Branche beschreiben.
00:58:53: Das ist sowieso, ich hatte noch einige Beispiele vorbereitet für heute.
00:58:57: Egal, die heb ich mir auf für zukünftige Folgen.
00:59:00: Was denkst du, wie ist Heraklis damit umgegangen?
00:59:02: Wie würdest du damit umgehen?
00:59:04: Also die Schlange zuvernichten.
00:59:06: Ja, stell dir vor, du könntest so gut kämpfen, dass sie dich nie erwischt, wenn sie nach dir schnappt und du schlägst den Kopf ab, aber siehst dann, na scheiße, jetzt sind es aber zwei.
00:59:13: Übrigens, selbst der Atem der Hydra ist tödlich.
00:59:16: Aber gut, du wärst so geschickt, dass du auch ihren Atem nicht riechst, immer ausweichst, Körper abschlägst, aber es kommen zwei neue raus.
00:59:22: Ich würd gucken, dass ich mir Werkzeuge hätte, um sie umzubringen.
00:59:26: Gut,
00:59:26: so ähnlich macht er's auch.
00:59:27: Was wär dein zweites Werkzeug?
00:59:29: Ich würd gucken, was so alles geht.
00:59:31: Du würdest der Schlange erst mal sagen, bleib kurz.
00:59:34: Du musst meinen Werkzeugkasten holen.
00:59:36: Bleib mal kurz, hier kommt der Basie.
00:59:40: Nicht den Kopf am Schlagen, sondern K.O.
00:59:42: Schlagen.
00:59:42: Erst mal K.O.
00:59:43: Schlagen, erst mal voller Wut.
00:59:45: Vor allem dieser Mini-Basey.
00:59:47: Ja,
00:59:49: also Scheren sind, glaub ich, nicht schlecht.
00:59:51: Scheren?
00:59:51: Ja, also ... Kommt
00:59:53: auch selber raus, wie das Schwert.
00:59:54: Kopf ab.
00:59:55: Ob mit Schere oder Schwert, wachsen zwei nach.
00:59:57: Was
00:59:57: zumatschen?
00:59:58: Ja?
00:59:59: Abbrinnen.
01:00:01: Das macht er.
01:00:02: Auch nicht alleine, er ruft seinen Neffen.
01:00:03: Weil er ist ja gerade beschäftigt im Kampf mit der Hydra.
01:00:06: Er ruft seinen Neffen Iolaos und sagt, bring ne Fackel mit.
01:00:09: Und dann machen sie es so zu zweit.
01:00:10: Iraklis schlägt immer den Kopf ab.
01:00:12: Und Iolaus benutzt seine Fackel, um eine Wunde durch Brand zu verschließen.
01:00:17: Und dadurch wachsen keine zwei Köpfe mehr nach.
01:00:19: Und am Ende bleibt ein Hauptkopf übrig, das finde ich auch ziemlich symbolisch für viele Probleme.
01:00:24: Der ist unsterblich.
01:00:25: Den kann er nicht abschlagen, das geht gar nicht.
01:00:27: Aber der alleine kann nichts mehr ausrichten.
01:00:29: Er hat diesen Kopf durchaus abgetrennt vom Körper.
01:00:31: Der verschwindelt jetzt aber nicht, der lebt weiter.
01:00:33: dieser eine Kopf.
01:00:34: Der wird niemals sterben.
01:00:35: An den vergräbt er einfach.
01:00:37: Unter einem gigantischen Felsen, den nur ein Herakles hochheben kann.
01:00:41: Also manche Probleme... zum Beispiel Atommüll, wenn wir nicht wissen, was wir damit machen, tief in der Erde verkraben.
01:00:48: Und dann stehen wir eigentlich nur noch vor dem Problem, was passiert eigentlich in Zehntausend Jahren, wenn das Zeug immer noch giftig ist und Menschen vielleicht gar nicht mehr unsere Sprache sprechen, unsere Warnschilder verstehen und buddeln.
01:00:58: Das war ein Problem, das ich für heute in der Folge dabei gehabt hätte.
01:01:02: und was für eine originelle Lösung Menschen
01:01:04: eingefasst.
01:01:04: Welche Lösungen gab es jetzt?
01:01:06: Krieg ich die noch kurz zusammengefasst?
01:01:08: Ich hänge euch auf einen Artikel.
01:01:09: Ich
01:01:09: weiß es doch, du hast doch im Vorfeld erzählt, dass man Katzen sollen, dann eingesetzt
01:01:13: werden und dass die
01:01:13: strahlen sollen.
01:01:15: Und warum?
01:01:16: Das wissen wir nicht.
01:01:17: Ist das
01:01:17: ein Cliffhanger?
01:01:18: Ja, das können wir in der nächsten Folge entweder erklären.
01:01:23: Oder ihr googelt.
01:01:24: Okay, die Strahlekatze, wenn ihr nicht gegoogelt habt.
01:01:27: Das wollte
01:01:27: ich auch in mir noch mal angucken, ob ich stimmt mit der Strahlekatze.
01:01:30: Ich geb dir schon mal den Link.
01:01:31: Ein
01:01:31: paar Verstrahlten links warst, ich weiß nicht.
01:01:33: Nein, nee, nee, das ist seriös.
01:01:36: Aber es kommt im Intro der nächsten Folge versprochen, erzähle ich von der Strahlekatze.
01:01:40: Jetzt wünsche ich euch eine schöne Woche.
01:01:42: Ich wollte nur sagen, das ist das laufigste Outro, das wir hier hatten.
01:01:45: Das wenn... Probleme
01:01:46: abhacken, abbrennen, vergraben.
01:01:48: Ja.
01:01:49: Und die so tief vergraben, dass du niemals darüber ein Wort verlierst.
01:01:53: In diesem Sinne, bis nächste Woche.
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